Weltrekord-Wurst in Steinegg

Rund ein Jahr nach der Einweihung des «Gustarium» wurde die 80 Zentimeter dicke und rund 400 Kilogramm schwere stilisierte Wurst am Freitag enthüllt.

Der von Industriedesignerin Larissa Koster entworfene und einer Mettwurst gleichende Blickfang am «Gustarium» ist enthüllt und durch Zirkuspfarrer Ernst Heller (Weggis) auch eingesegnet. Sie ist ein Geschenk von Margrit Sutter-Alder, ihren Söhnen Ernst und Reto sowie von Heidi und Sepp Breitenmoser- Beggiato an Barbara Ehrbar-Sutter, welche die «Breitenmoser Appenzeller Fleischspezialitäten AG» seit dem 1. Januar 2007 besitzt und vor rund einem Jahr den «Gustarium»-Neubau eröffnen konnte. Das nun montierte und enthüllte Werk erinnert an die Sutter’sche Familientradition, dass jeder Familienanlass − und endet er noch so spät − mit dem schrägen Anschnitt einer Wurst und deren Genuss abgeschlossen wird. Die stilisierte Wurst ist 80 Zentimeter dick und rund 400 Kilogramm schwer. Zwischen dem oberen Zipfel und dem unteren längeren Teil schweben drei schräg angeschnittene «Rädli», womit das Kunstwerk eine Höhe von rund 7½ Metern aufweist.

Die durch Klänge der «Alphorngruppe Vino» − zu der nebst Franz Koster auch Adrian Eugster (Oberegg) und Wolfgang Kuchler (Wigoltingen) gehören − umrahmte Laudatio hielt Sepp Breitenmoser, während Larissa Koster Informationen zur Entstehung der «Weltrekord-Wurst» preisgab. Sie war es auch, welche zusammen mit ihrem Vater und Ernst Sutter das Werk enthüllte. Barbara Ehrbar Sutter zeigte sich sichtlich erfreut über das Geschenk, von dem sie vor einem Jahr zur Eröffnung des Neubaus an der Sägehüslistrasse 13 erst ein Modell als «Vorgeschmack» erhielt.

Geschmackvoll ging es für die rund fünf Dutzend eingeladenen Gäste nach der Wurst-Enthüllung im «Gustarium» weiter, wo «Rädli» von Servela, Brat- und Partywürsten gereicht wurden. Alle drei Sorten wogen je 350 Gramm und wiesen das stattliche Kaliber 44/46 auf. Das Brät der neuen Partywurst enthält Käse und ist noch nicht im Breitenmoser’schen Sortiment zu finden, bestand die «Feuertaufe» aber mit Bravour. 

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