Was geht ab bei den neuen Medien?

Die Eltern von 116 Schülerinnen und Schülern ab der 5. Primarklasse bis zur 3. Oberstufe waren geladen; gekommen waren 45 Personen um den Vorträgen von Roland Koster, Sicherheitsberater der Kapo AI, und Daniele Lenzo, Medienspezialist der Firma «New Media Concept», zu folgen.

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Pünktlich um 19.30 Uhr begrüsste der Schulamtsleiter Norbert Senn im Vereinssaal Oberegg am Dienstag, 14. Februar, die anwesenden Eltern, den Schulratspräsidenten, den Schulleiter und die anwesenden Lehrkräfte und stellte die beiden Referenten kurz vor. Er bedankte sich beim Informatiksupporter Geri Breu, der den Anlass organisierte. Roland Koster wiederholte mehrmals den wichtigen Leitspruch «Denk, bevor du dich preisgibst» und erklärte, dass zukünftige Lehrmeister und Arbeitgeber ganz selbstverständlich Bewerber googlen. Die Internetpräsenz von Kandidaten spielen eine immer wichtigere Rolle. Roland Koster ging vor allem auf die strafrechtlichen Aspekte von Cybermobbing und Internetkriminalität ein. Aufsehen erregte, dass die Eltern je nach Fall für ihre Kinder haften! Nach einem kurzen Unterbruch ging der Medienexperte Daniele Lenzo unter anderem auf die Computerspiele ein. Lieblingsspiele vieler Kids seien vor allem jene, die eigentlich erst ab 18 Jahre gespielt werden dürfen. Immer wieder ging er auf die Umfrageergebnisse ein, die bei fast allen Oberstufenschülern von Oberegg durchgeführt wurde. Da gab es schon einige, die unkontrolliert die Nacht mit Gewaltspielen verbringen. Sehr emotional wurde es schliesslich bei der Erzählung eines tragischen Suizides eines 13-jährigen aus Deutschland, der vor Jahren massiv im Internet gemobbt wurde. Daniele Lenzo spricht sich klar dafür aus, dass das Handy in der Nacht aus den Kinderzimmern verschwindet, denn es gibt auch in Oberegg und Reute Schülerinnen und Schüler, die noch nach 24.00 Uhr Kommentare im «what’s up» absetzen oder Filme über das Handy via Wi-Fi-Netz des Nachbarn schauen. «Grenzen setzen; auch im Internet!» kann als wichtige Quintessenz des Abends bezeichnet werden. Zahlreiche Broschüren, Merkblätter und Checklisten wurden von den Eltern anschliessend gerne und dankbar mitgenommen!

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