Walter Mock zum Ehrenmitglied ernannt

Am vergangenen Samstag führte der Schwingklub Appenzell seine alljährliche Hauptversammlung im Restaurant Alten Bild in Eggerstanden durch. Der Klubpräsident Reto Fuster führte die rund 65 anwesenden Klubmitglieder einmal mehr gekonnt und zügig durch die Traktandenliste.

  • Archivbild: app24

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Ereignisreiches Schwingerjahr

Fuster blickte in seinem Jahresbericht auf ein abwechslungsreiches Vereinsjahr zurück. So war unter anderem das Jubiläumsfest des Schwingklubs eines der genannten Highlights und natürlich auch die Ernennung von Reto Fuster zum Vereinspräsidenten des Schwägalp Schwingets. Für die stete Unterstützung und das Vertrauen in der teils turbulenten Zeit bedankte sich Fuster bei allen Anwesenden. Das Kronberg Buebeschwinget mit der Munitaufe für das Jubiläumsfest 2024 wie auch das alljährliche Klubschwinget in Eggerstanden konnten bei besten Wetterbedingungen durchgeführt werden und mit einer erfreulichen Publikumsmenge aufwarten.

Über 50 Zweige und zwei Seriensieger

Der technische Leiter der Jungschwinger, Daniel Brülisauer, konnte über etliche Erfolge berichten. Im Besonderen sei der Teamgeist, die gegenseitige Unterstützung, das Fördern und Fordern innerhalb der Mannschaft eine wahre Freude und keine Selbstverständlichkeit. Johann Mazenauer und Janick Knechtle sorgten für insgesamt 18 Kategoriensiege und avancierten entsprechend zu regelrechten Seriensieger. Bei über 450 Einsätzen der Jungschwinger resultierten 52 Zweigerfolge und 107 Auszeichnungen. Ebenso erfreulich war, dass sich beim alljährlichen Schnupperschwingen 15 motivierte Jungs für den Sport begeistern liessen und im nächsten Jahr dem Klub treu bleiben werden. Ebenso folgte der Übertritt von einigen Jungschwingern zu den Aktiven. So werden ab der nächsten Saison Frowin Broger, Silvan Koch, Rouven Dörig, Sepp Inauen, Damian Inauen und Lukas Holderegger erstmals als Aktivschwinger im Einsatz stehen.

Schmid mit Monsterprogramm

Die Ausbeute bei den Aktivschwingern war nicht ganz so positiv wie noch im Jahr 2022. Insgesamt erkämpften sich die Innerrhoder zehn Kränze, wobei der Berner Kantonalkranz von Martin Hersche wohl als der bedeutendste Kranzgewinn angesehen werden darf. Mit diesem Kranzgewinn komplettierte Hersche seine Sammlung an Teilverbandskränzen. Zudem stand der Sennenschwinger im Schlussgang des Appenzeller Kantonalschwingfestes und reüssierte am traditionellen Rickenschwinget. Auch die Gebrüder Koch blieben je einmal siegreich. Während sich Reto den Sieg am Herisauer Obedschwinget sichern konnte, gelang dies Thomas am Clubschwinget. Ein gigantisches Programm absolvierte Patrick Schmid. An insgesamt 19 Schwingfesten stand Schmid im Einsatz. Dieser Trainings- und Wettkampffleiss wurde vom technischen Leiter, Martin Hersche, gelobt. Zudem animierte er insbesondere die Jungmannschaft, nebst dem wöchentlichen Training an möglichst vielen Schwingfesten teilzunehmen und Wettkampferfahrungen zu sammeln. Ebenso erfreulich war die Qualifikation von Martin Hersche, Reto Koch und Patrick Schmid für den diesjährigen Saisonhöhepunkt, dem Unspunnen-Schwinget in Interlaken. Leider konnten keine Spitzenpositionen erkämpft werden, dennoch dürfte rein schon die Erfahrung der Teilnahme für jeden Schwinger ein unvergessliches Erlebnis gewesen sein.

Manser und Inauen in den Vorstand gewählt

Im Vorstand mussten gleich zwei Rücktritte entgegengenommen werden. Nach neunjähriger Vorstandstätigkeit als Vizepräsident und Aktuar trat Markus Ulmann zurück. Ebenso gab der bisherige Kassier Gabriel Koller nach 14 Jahren sein Amt weiter. An ihre Stelle wurden einstimmig Adrian Manser und Andreas Inauen gewählt. Walter Mock gab nach 17-jähriger Tätigkeit als Rechnungsrevisor sein Amt ebenfalls weiter, wobei der scheidende Kassier, Gabriel Koller einstimmig für die Nachfolge gewählt werden konnte. Zum Abschluss der Hauptversammlung schlug Reto Fuster den abtretenden Rechnungsrevisor Walter Mock zum neuen Ehrenmitglied vor. Mock erkämpfte sich in seiner Karriere 21 Kränze, davon viermal an einem Teilverbandsfest. Den wohl emotionalsten Kranzgewinn erkämpfte er sich am NOS 2003 in Brülisau, nachdem er seinen Gegner bis zur letzten Minute bearbeiten musste und die Unterstützung des gesamten Heimpublikums benötigte, bis er den Sieg an seine Fahne heften konnte. Nach der aktiven Schwingerkarriere nahm Mock auch kurzzeitig Einsitz im Klubvorstand, ehe er über knapp zwei Dekaden als Rechnungsrevisor amtete. Ebenfalls blieb er als langjähriger Kurier dem Verband auch auf den Schwingplätzen erhalten. Reto Fuster bedankte sich bei Walter Mock für seine Tätigkeiten zum Wohle des Schwingklubs, welche hoffentlich noch lange anhalten werden. Walter Mock wurde im Anschluss einstimmig zum neuen Ehrenmitglied gewählt.

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