Voranschlag mit einem Ertragsüberschuss

Für das Jahr 2014 kann der Gemeinderat einen ausgeglichenen Voranschlag mit einem unveränderten Steuerfuss von 3.6 Einheiten unterbreiten.

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In der Erfolgsrechnung wird mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 79‘950.- gerechnet, die Investitionsrechnung wird voraussichtlich mit einem Ausgabenüberschuss von Fr. 2‘375‘000.- abschliessen. Der Voranschlag 2014 ist nach den Vorgaben des revidierten Finanzhaushaltsgesetzes aufgebaut.

Einmal mehr lässt sich feststellen, dass die von der Gemeinde beeinflussbaren Ausgaben leicht zurückgehen oder stabil bleiben, dass die Aufwände, auf die die Gemeinde kaum Einfluss nehmen kann, steigen. Externe Kostensteigerungen sind vor allem bei den Abgeltungen an die Appenzeller Bahnen und an die Postauto AG zu verzeichnen. „Dank“ des neuen Verteilschlüssels des Kantons haben die Aufwendungen massiv zugenommen.

Die Investitionsrechnung sieht Bruttoausgaben von Fr. 2‘510‘000.- vor. Ein wesentlicher Betrag resultiert aus den Verpflichtungen gegenüber dem öffentlichen Verkehr. Im kommenden Jahr werden voraussichtlich erstmals Kosten für die Sanierung der Bahnübergänge anfallen. Es sind dazu Fr. 350‘000.- vorgesehen. Das ganze Projekt verzögert sich nicht ganz unerwartet, insgesamt wird die  Gemeinde mit einem Kostenanteil von rund Fr. 1.4 Mio. belastet.

Nach Abzug der Subventionen verbleibt für das Jahr 2014 ein Nettoinvestitionsvolumen von Fr. 2‘375‘000.-. Ein Grossteil der Investitionen betrifft die Saalsanierung, die technischen Erneuerungen der Bahn und die Wasserversorgung.

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