Von Alpen und Alpstobeden

Eigenheiten und Zukunft der Alpen rund um den Säntis und viel Interessantes zu den Alpstobeden prägten das zur Tradition gewordene «Kulturfenster» des Vereins Kultur am Säntis am Samstag auf dem Säntisgipfel.

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In seiner Begrüssung machte sich «Kultur am Säntis»-Präsident Alois Ebneter einige Gedanken zu den Alpen und damit verbundenen Erinnerungen. Musikalisch umrahmt wurde das siebte «Kulturfenster» von der Kapelle Franz Manser und dem Jodlerterzett Hersche. Für einen Höhepunkt sorgten Maria Fuster und Meinrad Koch mit dem Hierig. Durch das Programm führte Barbara Kamm.

Mit den Alpen in Ausserrhoden befasste sich Hans Eugster-Kündig, Verfasser des Ausserrhoder Alpkatasters. «Viel Gleiches, viel Ähnliches wie in Ausserrhoden, aber Einiges ist anders» sagte der Innerrhoder Josef Inauen zu den Alpen in seinem Kanton. Markus Hobi, Präsident der Alpwirtschaftskommission des St.Galler Bauernverbandes, unterstrich, dass die Toggenburger Alpen mit 4500 Hektaren Weideland traditionell bewirtschaftet werden.
Eng verbunden mit der Alpbewirtschaftung ist insbesondere in Ausserrhoden und Innerrhoden die Tradition der Alpstobede. Joe Manser erinnerte in seinen Ausführungen daran, dass die Stobeden früher die einzigen gesetzlich geduldeten Tanzveranstaltungen während des Sommers waren.

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