Vom Masterplan zum Wow-Effekt

Der Marken-Fachmann François Cochard sprach am Referatsabend vom 6. September über den zielgerichteten Aufbau einer Marke und wie diese geschützt werden kann.

  • Markus Walt (Amt für Wirtschaft), Michael Koller (Kantonaler Gewerbeverband), der Referent François Cochard und Manuel Wanner (Institut für Jungunternehmen) (von links). (Bild: zVg)

    Markus Walt (Amt für Wirtschaft), Michael Koller (Kantonaler Gewerbeverband), der Referent François Cochard und Manuel Wanner (Institut für Jungunternehmen) (von links). (Bild: zVg)

Gut vierzig Interessierte erhielten wertvolle Informationen, wie eine glasklare Positionierung im Markt funktioniert. Organisiert wurde der Referatsabend vom Kantonalen Gewerbeverband, dem Amt für Wirtschaft Appenzell Innerrhoden und dem Institut für Jungunternehmen.

Wie wird eine Marke erstellt, erfolgreich aufgebaut und geschützt? So die Frage des Referenten François Cochard zu Beginn des Fachreferats. Anhand des Geschäftsentwicklungsprogramms «Das Rockstar Prinzip», welches der Referent selber aufgebaut hat, gibt es verschiedene Wege, eine Marke bekannt zu machen. Grundvoraussetzung ist ein Masterplan. Und sei dieser, wie im Bespiel von Sänger Udo Lindenberg, einfach und von Hand skizziert. Denn eines ist klar: Egal ob in der Unterhaltungsbranche, im Dienstleitungssektor oder einem Handwerksbetrieb, es gibt Konkurrenz. François Cochard zeigte auf, wie anhand dieses Masterplans die erforderlichen Elemente Schritt für Schritt erarbeitet werden, um das Vertrauen des Publikums oder der Kundinnen und Kunden zu gewinnen, wie das Amt für Wirtschaft mitteilte. Um einen Wow-Effekt zu erzeugen, muss der Inhalt für die ausgewählte Zielgruppe einzigartig, speziell und originell sein. Und ganz wichtig ist, dass die Mitarbeitenden vom Produkt begeistert sind.

Was muss geschützt werden? Es sind dies Produktenamen, Dienstleistungsnamen, Logos und Firmennamen. Der richtige Zeitpunkt für die Anmeldung beim Markenregister ist für den Referenten zwölf Monate bevor der Name oder das Produkt lanciert wird. Lieber zu früh, als zu spät daran denken, empfiehlt der Marken-Fachmann. Anhand von Beispielen zeigte François Cochard auf, was alles geschützt wird, und wie Rechtsstreite ein Geschäftsmodell beeinträchtigen können, wenn kein Markenschutz eingetragen wird.

Im Anschluss an das Referat blieb der Markenaufbau und Markenschutz ein Thema. Die Besucherinnen und Besucher aus Appenzell und der ganzen Ostschweiz nutzten beim anschliessenden Apéro sodann die Gelegenheit für angeregte geschäftliche und persönliche Gespräche.

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