Viel Publikum bei der Witzwanderweg-Neueröffnung

Der seit 31 Jahren bestehende Witzwanderweg wurde in den vergangenen Monaten erneuert. Zur Eröffnung am Pfingstsamstag fand sich viel Publikum beim Bahnhof Heiden ein, das sich über die Neuinszenierung der Schweizer Nabelschnur des Humors freute.

  • Über die Witzweg-Neuinszenierung freuen sich (von links) die Gemeindepräsidenten Michael Litscher, Walzenhausen, Gino Pauletti, Wolfhalden und Robert Diethelm, Heiden, sowie der Walzenhauser Witzli-Kreator Elias Wick.  (Bild: Peter Eggenberger)

    Über die Witzweg-Neuinszenierung freuen sich (von links) die Gemeindepräsidenten Michael Litscher, Walzenhausen, Gino Pauletti, Wolfhalden und Robert Diethelm, Heiden, sowie der Walzenhauser Witzli-Kreator Elias Wick. (Bild: Peter Eggenberger)

Zu den Stärken des von Heiden via Wolfhalden nach Walzenhausen führenden Witzwanderwegs gehört die Einbindung der beiden Bergbahnen von Rorschach nach Heiden und von Rheineck nach Walzenhausen sowie des von Rheineck nach Rorschach auf dem Alten Rhein verkehrenden Schiffes, womit eine attraktive Rundreise angeboten werden kann. Seit 2012 gehört der Appenzeller Witz zum immateriellen Kulturerbe der Schweiz.

Neue Bergbahn ab 2027

Mit dem neuinszenierten Weg hofft Thomas Baumgartner als Direktor der Appenzeller Bahnen auf eine Belebung der beiden Vorderländer Bergbahnen. Zugleich erinnerte er in seinem Grusswort an die geplante, bis 2027 abgeschlossene Erneuerung der Walzenhauser Bahn. Pascale Sigg als Präsidentin der Ausser­rhoder Tourismusorganisation würdigte die grosse, mit der Erneuerung des Witzwegs verbundene Arbeit. Als weitere Redner freuten sich die Gemeindepräsidenten von Heiden (Robert Diethelm), Wolfhalden (Gino Pauletti) und Walzenhausen (Michael Litscher) über die Neugestaltung des Wegs, der mit zwölf Audiostationen an die heutige Zeit angepasst worden ist.

«Witzli» ist das neue Maskottchen

Neu an Stelle des bisherigen Witzweg-Maskottchens «Söndi» ist mit «Witzli» ein Appenzeller Trachtenmann getreten. Die Figur wurde vom Walzenhauser Holzschnitzer und Touristiker Elias Wick geschaffen, dessen Arbeit mit anhaltendem Applaus verdankt wurde. Als Erfinder des Witzwegs gewürdigt wurde weiter der Schreiber dieser Zeilen. Den Reden folgten ein offerierter Apéro, die Besichtigung der originellen Witzkiste und viele angeregte Gespräche, bevor man sich gruppenweise auf den lustigen Pfad mit Ziel Walzenhausen begab.

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