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Veschlungene Pfade erschwerten die Übersicht

Am späten Samstagnachmittag hielt die Stützpunktfeuerwehr Appenzell unter beengten Verhältnissen ihre Hauptübung ab. Ein Brand im Haus Buherre Hanisefs hielt alle auf Trab.

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Was wäre, wenn im gemeinsamen Untergeschoss des Hauses Buherre Hanisefs (Museum Appenzell) und der Landeskanzlei ein Brand ausbrechen würde? Diese Fragestellung beschäftigte den Übungsleiter, Kdt Andreas Fässler, und den Einsatzleiter, Markus Speck, gleichermassen. Betroffen wären von der Rauchentwicklung mutmasslich die Volksbibliothek und die Archivräume mit ihren verschlungenen Pfaden und sämtliche Geschosse mit rund hundert Arbeitsplätzen darüber. Bezüglich Evakuierungen hätte man den Überblick über die Kantonsangestellten, nicht aber über das Publikum, das sich mutmasslich in den Gebäuden aufhält. Die Nachsuche, ausgeführt von Mitgliedern des Atemschutzes, muss deshalb parallel zu den weiteren Aufgaben – Retten, Löschen, Halten – erfolgen.

Evakuiert wurden acht Personen zügig über Leitern beziehungsweise das Treppenhaus der eneuen Kanzlei, während der Hubretter auf dem Kanzleiplatz in Stellung gebracht und ein aufwändiges Dispositiv berzüglich Löschwasser aufgebaut wurde. Zum Zuge kamen zwei Hydroschilder, die ein Übergreifen des Feuers verhindern sollten und die Hochleistungsdusche des Hubretters. Ein neu angeschaffter Schlauchlegewagen erstellte binnen Minuten eine Versorgungsleitung vom Sitterufer her durch die Hauptgasse, zusätzlich zum Hydrantennetz. Nach einer Stunde war der Spuk vorbei.

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