Verwendung von Schiesspulver

Die Standeskommission hat den Schützenvereinen im Kanton für die kommenden sechs Jahre die Ausnahmebewilligung für die Verwendung von Schiesspulver für das Pulverkistenschiessen und das Schiessen von Böllern an bestimmten Anlässen erteilt.

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Den Schützenvereinen des Kantons Appenzell I.Rh. war schon bisher die Verwendung von Schiesspulver für bestimmte Anlässe gestattet. Diese Bewilligung läuft demnächst ab. Die Schiesskommission Appenzell I.Rh. hat, stellvertretend für die Schützenvereine des Kantons, bei der Standeskommission um eine erneute Bewilligung für die Jahre 2013 bis 2018 nachgesucht.

Die Standeskommission kann gestützt auf die Einführungsverordnung zum Bundesgesetz über explosionsgefährliche Stoffe vom 23. November 1981 die Verwendung von Schiesspulverfür die Feier historischer Anlässe oder für ähnliche Bräuche bewilligen. Als Voraussetzung für eine solche Bewilligung wird verlangt, dass Gewähr für eine fachmännische Verwendung des Schiesspulvers besteht. Zudem ist der Nachweis für eine genügende Unfallversicherung und für eine Haftpflichtversicherung für Drittschäden zu erbringen.

Die Standeskommission hat der Schiesskommission Appenzell I.Rh.und damit den Schützenvereinen im Kanton nach durchgeführter Prüfung für die kommenden sechs Jahre, das heisst von 2013 bis 2018, die Ausnahmebewilligung für die Verwendung von Schiesspulver für das Pulverkistenschiessen und das Schiessen von Böllern an bestimmten Anlässen erteilt. Darunter finden sich namentlich das Feldschiessen, das Sektionswettschiessen, der Nachwuchstag, das Veteranenschiessen und das Endschiessen.

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