Urnäscher Goofebloch zum dritten Mal 23 Kilometer zurückgelegt

Am Samstag waren rund sechs Dutzend Buben und Mädchen zum dritten Mal mit dem Urnäscher «Goofebloch» unterwegs.

  • Unsere Aufnahmen zeigen das Urnäscher Goofebloch am Samstag im Bereich der Sattledi oberhalb der Urnäscher Schönau. (Bilder: Hans Ulrich Gantenbein)

    Unsere Aufnahmen zeigen das Urnäscher Goofebloch am Samstag im Bereich der Sattledi oberhalb der Urnäscher Schönau. (Bilder: Hans Ulrich Gantenbein)

Vom Start um fünf Uhr auf dem Firmenareal von Initiant Werner Altherr führte die rund 23 Kilometer lange Route via Waldstatt, Schönengrund, Bächli und Schönau zurück nach Urnäsch. Es wurden rund 400 Höhenmeter bewältigt, wobei der tiefste Punkt im Murbachrank (790 Meter über Meer) nach keiner halben Stunde, die Kulmination auf der Sattledi (Bild; 1068 Meter über Meer) um 14.15 Uhr erreicht worden war.

Das «Goofebloch» eröffnete den Reigen der Blochumzüge im Appenzellerland. Am kommenden Montag folgen die «Buebeblöcher» von Stein, Hundwil und Schwellbrunn. Das 1834 erstmals erwähnte Herisauer Männerbloch wird nach einem Unterbruch von fast einem Jahrhundert seit 2012 wieder alljährlich am Blochmontag gezogen.

Der Urnäscher Blochumzug − 1810 erstmals schriftlich erwähnt − fand gestern statt, um die anderen Veranstaltungen vom Blochmontag nicht zu konkurrenzieren. Er wird als einziger im Zweijahresrhythmus durchgeführt. Seit der Maul- und Klauenseuche in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts bis und mit 2019 wurde stets in den ungeraden Jahren gezogen, seit 2022 wieder in den geraden.

Blochumzüge gibt es auch in anderen Regionen, zum Beispiel im Tirol.

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