Umbau des «Oberer Gäbris» gestartet

Das Umbauprojekt «Oberer Gäbris» in Gais ist auf gutem Weg: Nachdem die Baubewilligung vorlag, konnten die Arbeiten speditiv aufgegleist und vorangetrieben werden. Mit dem Spatenstich am Pfingstsamstag ist der Umbau nun offiziell gestartet; die Wiedereröffnung des Gasthauses ist auf März 2025 geplant.

  • Spatenstich beim Oberen Gäbris mit Korporationsvertretern Christoph Mösli, Geschäftsprüfungskommission, Röbi Heim, Liegenschaftsverwalter, Ursula Streule, Aktuarin, Werner Langenegger mit Enkel Andrin, Werner Höhener, Präsident und Koni Mösli, Kassier (von links nach rechts).  (Bilder: mys)

    Spatenstich beim Oberen Gäbris mit Korporationsvertretern Christoph Mösli, Geschäftsprüfungskommission, Röbi Heim, Liegenschaftsverwalter, Ursula Streule, Aktuarin, Werner Langenegger mit Enkel Andrin, Werner Höhener, Präsident und Koni Mösli, Kassier (von links nach rechts). (Bilder: mys)

  • Die Arbeiten im Innern des Gebäudes sind schon ziemlich fortgeschritten.

    Die Arbeiten im Innern des Gebäudes sind schon ziemlich fortgeschritten.

Die Bagger sind aufgefahren, erste Arbeiten sind bereits erfolgt und die Verantwortlichen der Korporation Hackbühl sind überglücklich: Es geht los! «Es hat nur kurze Zeit gedauert von der Baueingabe bis zur Bewilligung», freut sich Verwaltungsratspräsident Werner Höhener. Sie hatten den Kontakt mit den lokalen Behörden schon früh gesucht und sie mit ins Boot genommen, so «hat die Zusammenarbeit super funktioniert und das Verfahren ging speditiv über die Bühne», lobt er. «Me mos halt schwätze mitenand», ergänzt Kassier Koni Mösli. Nachdem die Baubewilligung Ende März eingetroffen war, ging es Schlag auf Schlag; mit den ersten Abbrucharbeiten wurde am Montag vor einer Woche begonnen, am Samstag war offizieller Spatenstich.

Arbeiten kommen gut voran

Während von aussen vor allem die Baumaschinen auf die Bautätigkeit hinweisen, sind die Arbeiten im Innern des Gebäudes schon fortgeschritten, schöne Strickwände kamen zum Vorschein, Riegelkonstruktionen, und die steinernen Grundmauern – alles solide gebaut. Das Mauerwerk des 1850 errichteten Hauses ist trocken, die Bausubstanz ist sehr gut, bisher gab es keine «böse» Überraschungen, sodass der Kostenrahmen von zwei Millionen nicht überschritten werden und der Umbau wie geplant erfolgen kann.

Kein «Gourmettempel»

Das beliebte Ausflugsrestaurant soll nicht zu einem «Gourmettempel» werden – im Vordergrund stehen bauliche Massnahmen, um den heutigen Anforderungen zu genügen und die Ansprüche an Gebäudesicherheit, Brandschutz, und auch an Inklusion zu erfüllen. So wird der Keller ausgebaggert, eine Wärmepumpe und Kälteanlage zur Wärmerückgewinnung eingebaut, alles mit modernster, zeitgemässer und energieeffizienter Technik ausgerüstet, Küche und sanitären Anlagen werden rundum erneuert, die Fassade aufgefrischt und das Gebäude wird mit dem Eingang im Erweiterungsbau rollstuhlgängig werden.

Ausflugziel mit herrlicher Rundumsicht

Dabei soll die familiäre Atmosphäre erhalten bleiben, die ursprünglich gemütliche Gaststube soll wieder mit viel Holz in Appenzeller Tradition mit 20–25 Plätzen zum Verweilen einladen, für Anlässe werden im Bankettsaal 80 Plätze zur Verfügung stehen, dazu kommen 120 Plätze auf der erweiterten Terrasse, wo man die herrliche Rundumsicht geniessen kann.
Die Suche nach neuen Pächtern läuft, und verläuft alles nach Plan, sollen die Umbauarbeiten bis im März 2025 abgeschlossen sein, um die Gäste wieder in neuem Glanz als das beliebte Ausflugsrestaurant zu empfangen und zu bewirten.

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