Ukrainische Botschafterin besuchte KUK

Die ukrainische Botschafterin in der Schweiz, Iryna Venediktova, hat der «KUK Electronic AG» in Appenzell einen Besuch abgestattet. Das Ziel war, über die Rahmenbedingungen für eine Produktionsstätte in der Ukraine zu diskutieren.

  • Manuel Inauen (links), CEO der «KUK Electronic AG», zeigt der ukrainischen Delegation auf, wie das Appenzeller Unternehmen bei kundenspezifischen Spulen weltweit eine Spitzenposition hält.  (Bilder: zVg)

    Manuel Inauen (links), CEO der «KUK Electronic AG», zeigt der ukrainischen Delegation auf, wie das Appenzeller Unternehmen bei kundenspezifischen Spulen weltweit eine Spitzenposition hält. (Bilder: zVg)

  • Iryna Venediktova (links), ukrainische Botschafterin in der Schweiz, freute sich, auf dem Rundgang bei der «KUK Electronic AG» einige ihrer Landsleute anzutreffen.

    Iryna Venediktova (links), ukrainische Botschafterin in der Schweiz, freute sich, auf dem Rundgang bei der «KUK Electronic AG» einige ihrer Landsleute anzutreffen.

  • Botschafterin Iryna Venediktova (rechts) im Gespräch mit einer von über 30 KUK-Mitarbeitenden aus der Ukraine.

    Botschafterin Iryna Venediktova (rechts) im Gespräch mit einer von über 30 KUK-Mitarbeitenden aus der Ukraine.

Während des Besuchs in Appenzell besichtigte die ukrainische Delegation unter anderem die Produktionsstätte und tauschte sich mit Mitarbeitenden der «KUK Electronic AG» aus. Botschafterin Iryna Venediktova dankte dem Elektrotechnik-Unternehmen für die Einstellung von über 30 ukrainischen Vertriebenen. Diese Integrationsleistung ist ein Schweizer Spitzenwert, der dazu führt, dass in keinem anderen Kanton die Erwerbstätigkeitsquote unter ukrainischen Geflüchteten so hoch ist wie in Innerrhoden, wie einer am Freitag verschickten Medienmitteilung der Appenzeller Firma zu entnehmen ist.

KUK-CEO Manuel Inauen freute sich, der ukrainischen Botschafterin einen Einblick in die Technologieführerschaft von KUK zu geben. Der Innerrhoder Betrieb ist seit 2018 stark gewachsen und beschäftigt weltweit inzwischen 1000 Mitarbeitende an sieben Standorten in Europa, Asien und Afrika. «Auch für die kommenden Jahre soll der Wachstumskurs beibehalten werden», heisst es im Communiqué vom Freitag. Wie Inauen der Botschafterin erklärte, ist dabei auch ein Standort in der Ukraine eine Möglichkeit, die in Betracht gezogen werde. Als wesentliche Kriterien nannte er neben der Sicherheitslage unter anderem den bürokratischen Aufwand und einen soliden Rechtsstaat. Botschafterin Venediktova nahm dies erfreut zur Kenntnis: «Die Überlegung des Unternehmens, in eine Produktionsstätte in der Ukraine zu investieren, ist ein Vertrauensbeweis für die Zukunft unseres Landes», sagte sie.

Bei dem Firmenbesuch in Appenzell nahmen neben der Botschafterin auch Samvel Arustamian, stellvertretender Botschafter der Ukraine in der Schweiz, sowie Dmytro Sidenko und Marco D. Ecknauer, beide von der Ukrainisch-Schweizerischen Wirtschaftsvereinigung (USBA), teil.

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