UH-Appenzell feiert 20-jähriges Jubiläum

Schneller Sport wurde gezeigt am Freitag und Samstag in der Wühresporthalle, wo der UHA seinen 20. Geburtstag feierte.

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Nicht weniger als 71 Mannschaften massen sich im Unihockey, das in Innerrhoden zunehmend Erfolgsgeschichte schreiben kann.

«Unser Verein lebt von den Erfolgen der Junioren», sagte Marketingchef Daniel Inauen am Freitag am Rande des Geschehens. Sie haben beachtliche Erfolge eingefahren in jüngster Zeit: Am Landsgemeindesonntag 2009 errangen die Juniorinnen A den erste Schweizermeistertitel im Kleinfeld, und zwei Jahre später doppelten sie nach. Sie mischen inzwischen in der Juniorinnen-Grossfeld-Liga U21A – der höchsten Spielklasse also – mit.
Der 1. Herrenmannschaft war schon 2005 eine Sensation gelungen, als sie sich dem NLA-Verein Basel mit nur 5:6 Punkten geschlagen geben musste. In diesem Jahr ging es ihnen nicht besser: Bis eine Minute vor Schluss lagen sie in der Aufstiegsrunde im Spiel gegen die Innebandy Zürich mit 1:0 in Führung und mussten sich am Ende doch geschlagen geben.

Die Frage, was den Sport ausmache, beantwortet Daniel Inauen ohne langes Zögern: «Der Zugang ist einfach; man braucht Hallenschuhe und einen Stock, und natürlich ein paar Gleichgesinnte – und schon kanns losgehen.» Die erste Generation des UHA jedenfalls habe so ihren Anfang genommen. Inzwischen genügen Kondition und Kampfgeist nicht mehr: «Es ist viel Technik dazugekommen, die man sich antrainieren kann. Die Jungen tun sich da nicht wirklich schwer, sie wachsen ja praktisch mit dem Ball an der Schaufel auf.»

Der Club vereint in fünfzehn Mannschaften nicht weniger als 250 Mitglieder beiderlei Geschlechts. Landammann Roland Inauen weist in seinem Glückwunsch, publiziert in der Jubiläumsschrift, darauf hin, dass der UHA bei den Mitgliedern zwischen fünf und zwanzig Jahren zahlenmässig hinter dem TV Appenzell an zweiter Stelle liegt im kantonalen Vergleich. Er staunt denn auch über die explosionsartige Entwicklung des UHA in einem an sich sportgesättigten Umfeld. Die etablierten Sportarten wie Fussball, Handball, Volleyball, Skifahren und Schwimmen seien alle mit aktiven Vereinen schon präsent gewesen, als die Männer der ersten Stunde sich zu organisieren begannen.

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