Über heiss diskutierte Sachgeschäfte befunden

Am Freitag, 29. April, führte die 5. und 6. Klasse der Schule Steinegg die «Stenegge Landsgmend» durch.

  • Gespannte Erwartung im «Ring». (Bilder: zVg)

    Gespannte Erwartung im «Ring». (Bilder: zVg)

  • Über die Sachgeschäfte wurde diskutiert...

    Über die Sachgeschäfte wurde diskutiert...

  • ...und schliesslich abgestimmt.

    ...und schliesslich abgestimmt.

Die Turnhalle wurde dafür bereit gemacht, der Ring bestuhlt und für die Gäste ausserhalb des Ringes Sitzmöglichkeiten geboten. Der Eintritt wurde nur mit Stimmausweis oder Landsgemeindedegen gewährt. Als Ehrengäste durften eine Vertretung aus dem Schulrat wie auch die Schulleitung begrüsst werden.

Nach dem Aufmarsch in die Turnhalle, mit der gewohnten musikalischen Untermalung, eröffneten Frau Landamman Baumann und Frau Landammann Holenstein die Landsgemeinde mit einer Begrüssungsrede. Danach debattierten die Schülerinnen und Schüler über drei fiktive Sachgeschäfte.

Der Systemwechsel in der Primarschule, wo individuelles Lernen im Vordergrund gestanden wäre, wurde klar abgelehnt. Das Fischereiverbot im Alpstein zum Wohle des Artenschutzes wurde heiss diskutiert. Die Stimmenzähler kamen zum Einsatz; das Geschäft wurde mit 12 zu 14 Stimmen abgelehnt. Der neue Tourismusmagnet «Bike-Anlage Stenegg» zur Förderung des Tourismus wurde einstimmig abgelehnt.
Die Landsgemeinde wurde von der Schulleitung verdankt und in schreitenden Schritten verliessen die beiden Frauen, die das Amt des Landammannes inne hielten, wieder den Saal.

Alle freuen sich bereits auf nächstes Jahr, wenn wieder über aktuelle und spannende Geschäfte debattiert und abgestimmt wird.

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