Über «halbe Wattbachbrücke» auf die Autobahn

Der «Zubringer Güterbahnhof mit Tunnel Liebegg» kommt in die konkrete Planungsphase. Mit dem Projekt sollen das zentrale Ausser- sowie das hinterliegende Innerrhoden an die Autobahn A1 angeschlossen werden, ohne in St.Gallen den innerstädtischen Verkehr zu belasten.

  • Die Vogelperspektive zeigt, wie dereinst das Appenzellerland ab der Teufenerstrasse via Tunnel Liebegg und einen unterirdischen Kreisel in Richtung Zürich an die A1 angeschlossen werden könnte. (Bild: Bundesamt für Strassen Astra)

    Die Vogelperspektive zeigt, wie dereinst das Appenzellerland ab der Teufenerstrasse via Tunnel Liebegg und einen unterirdischen Kreisel in Richtung Zürich an die A1 angeschlossen werden könnte. (Bild: Bundesamt für Strassen Astra)

Wenn es der «Engpassbeseitigung St.Gallen» so ergeht wie am Montagabend im «Linden-Saal» in Teufen dem Start der vorbereiteten Powerpoint-Präsentation, dann kommt das «Jahrhundert-Projekt» erst mit Verzögerung zum Laufen. Doch schliesslich funktionierte die Technik und die Referate im Zusammenhang mit dem angedachten «Zubringer Güterbahnhof St. Gallen mit Tunnel Liebegg» konnten problemlos illustriert werden. Auch die eingerichtete «slido»-Kommunikation mittels Handy der im Saal Anwesenden − sie ersetzte das ansonsten in Fragerunden übliche Mikrofon − funktionierte einwandfrei. So konnten Regierungsrat Dölf Biasotto, Otto Noger (Filialchef in Winterthur beim Astra), Pascal Hinder (im Kanton St.Gallen) sowie Gemeindepräsident Reto Altherr (Teufen) ihre Vorträge präsentieren. Damit wurde das Mitwirkungsverfahren im Zusammenhang mit dem «Zubringer Güterbahnhof St. Gallen mit Tunnel Liebegg» lanciert.

Obwohl die dargelegten Fakten und Ausführungen klar waren, zeigte sich, dass das «Jahrhundert-Projekt» − so wurde es wiederholt bezeichnet − durchaus Fragen aufwirft. Unter anderem interessierten die Kosten, welche Appenzell Ausserrhoden zu tragen hätte.

Dabei erklärte Dölf Biasotto, dass − wie bei anderen grenzüberschreitenden Vorhaben − das Territorialprinzip gelte. Konkret bedeutet dies, dass der Kanton Appenzell Ausserrhoden den «Knoten Lieb-egg» an der Teufenerstrasse bis zur Mitte der neu zu erstellenden Wattbachbrücke zu finanzieren hätte. Konkrete Zahlen dazu liegen aber noch nicht vor.

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