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Trotz Nebel gute Aussichten

Ganz ohne Zweifel erhoffte sich der Gemeinderat Walzenhausen mehr Weitsicht, als er sich am letzten Samstag zu seiner sporadisch stattfindenden Retraite auf dem St. Anton traf. Trotz dicken Nebels: Die Weitsicht zur Entwicklung der Gemeinde in die Zukunft war vorhanden.

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Als erstes wurden dem Gemeinderat die Resultate der Einwohnerzufriedenheitsanalyse 2013 detailliert vorgestellt. Die Anzahl der zurückgesandten Fragebögen entspricht einem statistisch relevanten Wert. Deshalb sind auch die Resultate aussagekräftig genug und dienen der Behörde als Zielvorgaben. Gesamthaft kann gesagt werden, dass Walzenhausen im Vergleich zu den 30 anderen Gemeinden, bei denen die gleiche Analyse durchgeführt wurde, gut bis sehr gut abgeschnitten hat. Die aus Sicht des Gemeinderates erstaunlichste Aussage ist der unerwartet oft genannte Wunsch, dass man vermehrt mit anderen Gemeinden zusammenarbeiten sollte. Die Erkenntnis setzt sich offenbar langsam durch, dass kostenintensive Aufgaben wie z.B. Schule oder das Alterswohnen nur noch gemeinsam bewältigt werden können.

In den intensiven Gesprächen wurde erkannt, dass die Kompetenzen innerhalb des Gemeinderates und der Verwaltung noch präziser geregelt werden müssen. Dies ist auch nötig, um die Verantwortlichen vor möglichen juristischen Auseinandersetzungen zu schützen.

Ein weiteres Thema war die enorme Arbeitsbelastung der Gemeinderäte, vor allem aber auch die des Gemeindepräsidenten. Mit den 40 Prozent eines Arbeitseinkommens, welche die Gemeinde für das Präsidium bezahlt, ist diese Arbeit nicht zu bewältigen. Hier ist künftig eine 100%-Arbeitsstelle anzustreben, eventuell verbunden mit zusätzlichen Aufgaben in der Verwaltung. Auch die Gemeinderäte haben oft viel Verwaltungsarbeit zu erledigen. Die dafür aufgewendeten Stunden werden in keiner Weise angemessen entschädigt. Dass hier ein Missverhältnis zwischen geforderter Arbeit und Wertschätzung der Bevölkerung  besteht, wissen offenbar auch viele Wählerinnen und Wähler, denn laut Umfrage wollen 72 Prozent „auf keinen Fall“ ein Amt übernehmen.

Weiter hat der Gemeinderat die Zusammenarbeit innerhalb des Rates besprochen, um Klarheit über verschiedene offene Fragen zu erhalten. Das Klima während den Gemeinderats-Sitzungen und die gegenseitige Zusammenarbeit wurden allseits als gut und lösungsorientiert taxiert.

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