Totalrevision in die Wege geleitet

Wie die Standeskommission mitteilt, hat sie den Entwurf für eine Totalrevision der Verordnung über die gesundheitlichen Dienste in den Schulen zur Vernehmlassung freigegeben.

  • (Symbolbild: Bigstock)

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Das Gesundheitsgesetz verpflichtet die Schulgemeinden, schulärztliche und schulzahnärztliche Dienste zu unterhalten und weitere Massnahmen zur Gesundheitsvorsorge zu treffen. In der Verordnung über die gesundheitlichen Dienste in den Schulen werden die Einzelheiten zu den schulärztlichen und schulzahnärztlichen Diensten geregelt. Um die Dienste weiterhin anbieten zu können, sind Flexibilisierungen nötig. Die Standeskommission möchte daher, dass künftig nebst den üblichen Reihenuntersuchungen Alternativen zur Organisation der schulärztlichen Untersuchungen gewählt werden können. So sollen die Schulgemeinden die Möglichkeit haben, den Eltern Gutscheine für entsprechende Vorsorgeuntersuchungen bei einer Hausarzt- oder Kinderarztpraxis ihrer Wahl abzugeben.

Die Standeskommission hat einen Entwurf für eine Totalrevision der Verordnung über die gesundheitlichen Dienste in den Schulen ausgearbeitet. Sie hat die Vorlage für ein Vernehmlassungsverfahren freigegeben. Die Unterlagen sind unter www.ai.ch/vernehmlassung-vgd abrufbar.

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