Timeo Studer ist neuer Präsident

Nach dem Rücktritt von Martin Breitenmoser galt es ein neues Mitglied in die Vorsteherschaft der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Appenzell zu wählen. Die Wahl fiel auf Timeo Studer, der auch als neuer Präsident beliebte.

  • Timeo Studer (Dritter von links) wurde zum neuen Präsidenten der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Appenzell gewählt. (Bilder: Vreni Peterer)

    Timeo Studer (Dritter von links) wurde zum neuen Präsidenten der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Appenzell gewählt. (Bilder: Vreni Peterer)

  • Vizepräsidentin Ursina Schindler verabschiedet den bisherigen Präsidenten Martin Breitenmoser. (Bilder: Vreni Peterer)

    Vizepräsidentin Ursina Schindler verabschiedet den bisherigen Präsidenten Martin Breitenmoser. (Bilder: Vreni Peterer)

Zehn Jahre lang stand Martin Breitenmoser der Kirchenvorsteherschaft als Präsident vor. Bei der Verabschiedung wurde er umschrieben als Mensch, der das Amt mit sehr viel Herzblut und grossem Engagement ausgeführt habe. Der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Appenzell bleibt er jedoch weiterhin als Synodaler erhalten.

Ersatzwahlen

Neu in die Kirchenvorsteherschaft gewählt wurde Timeo Studer. Dieser hatte sich schon vorgängig bereit erklärt, auch das Präsidium zu übernehmen. Seine Wahl erfolgte einstimmig, seine Bereitschaft wurde mit Applaus verdankt.

Auf die diesjährige Kirchgemeindeversammlung hatten auch der Präsident der Geschäftsprüfungskommission (GPK), Urs Schläpfer, und die Synodale Regula Speck, ihre Rücktritte erklärt. Neu in die GPK gewählt wurde Corina Gmünder-Saxer, als neue Synodale beliebte die Vizepräsidentin Ursina Schindler.

Zusatzkredit genehmigt

Die Jahresrechnung 2023 schloss bei Einnahmen von 903 303.20 Franken und Ausgaben von 894 194.50 Franken mit einem Einnahmenüberschuss von 9108.70 Franken ab. Das Budget 2024 sieht wiederum einen kleinen Ertragsüberschuss vor. «Es ist nicht üblich und soll auch eine Ausnahme sein», begründete Martin Breitenmoser ein zusätzliches, nicht traktandiertes Kreditbegehren in der Höhe von 8000 Franken für weitere, eher dringliche Investitionen, die erst nach Drucklegung des Budgets zur Sprache kamen.
Ein Antrag (6000 Franken) betraf die Lichtsanierung. Angestrebt wird eine energieeffiziente Beleuchtung, die mit einer Umrüstung auf LED erreicht werden kann. Die Stimmberechtigten unterstützten dieses Vorhaben mit einem klaren Ja.

Der zweite Antrag stand im Zusammenhang mit dem schon seit längerem im Raum stehenden gemeinsamen, das heisst evangelischen und katholischen, Kirchgemeindehaus. «Eine Realisierung ist nicht in Sicht», sagte Martin Breitenmoser. Provisorische Container auf dem ehemaligen «Pflanzgarten» wären eine Lösung, um die Raumknappheit zu überbrücken. Die Kirchbürger erteilten der Vorsteherschaft grünes Licht für entsprechende Abklärungen.

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