Tief schwarze Zahlen für Walzenhausen

Die Laufende Rechnung 2013 schliesst entgegen dem Budget mit einem Ertragsüberschuss von 1,5 Mio. Franken ab, weshalb für gut 1,4 Mio. Franken zusätzliche Abschreibungen getätigt wurden. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 285'940 Franken.

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Gemeindepräsident Hansruedi Bänziger freute sich bei 1,5 Mio. Franken Mehreinnahmen über diese wunderbaren Reserven. Diese seien neben vermehrten Steuereinnahmen auch durch Budgetdisziplin zustande gekommen. Die Laufende Rechnung schloss bei einem Aufwand von 12,5 Mio. und einem Ertrag von 14 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 1’520’857 Franken ab. Der Voranschlag 2013 rechnete mit einem Aufwandüberschuss von 291’540 Franken. Nebst höheren Steuereinnahmen von 7’000’747 Franken wurde das Ergebnis auch durch einen ausserordentlichen Ertrag von 600’000 Franken infolge Neubewertung der Parzelle Nr. 1485 Almensberg erzielt. Wegen des guten Ergebnisses erfolgten zusätzliche Abschreibungen von 1’479’108 Franken, womit die verbleibenden 41’749 Franken dem Eigenkapital zugewiesen wurden.

Prozentual lagen die Hauptausgaben in den Ressorts Bildung (45 Prozent), Verwaltung (18 Prozent) und Soziale Sicherheit (17 Prozent). In Zahlen ausgedrückt: Bildung 3,24 Mio., allgemeine Verwaltung 1,2 Mio. und Soziale Sicherheit 1,2 Mio. Franken Nettoaufwand. Mit 6,6 Mio. Franken konnten bei den Gemeindesteuern und mit 1 Mio. Franken bei den Sondersteuern (insbesondere Grundstücksgewinn- und Handänderungssteuern) erfreulich hohe Einnahmen verbucht werden. Voranschlagt waren 6,4 respektive 535’000. Aus dem Publikum kamen nur wenige Fragen, die zur vollen Zufriedenheit beantwortet werden konnten. Die Investitionsrechnung schloss bei Ausgaben von 779’337 und Einnahmen von 493’396 Franken mit Nettoinvestitionen von 285’940 Franken (Budget 1 Mio. Franken). Nach wie vor beschäftigt Artikel 56 des Baugesetzes die Gemeinde. Hier wird auf einen Entscheid des Kantons gewartet, wie weitergefahren werden kann. Untersicherheit besteht auch über die Zukunft des Alterswohnheims, gibt es doch von der kantonalen Behörde noch keine Zusage, dass Bewohner bis Besastufe 12 weiterhin im Almensberg gepflegt werden können. Dies beeinflusst auch die Planungen Altersversorgung Walzenhausen/Wolfhalden, welche deshalb zum Stillstand gekommen ist.     
Nachdem in der Umfrage Pio De Martin dafür appellierte, trotz gutem Ergebnis den Steuerfuss nicht zu senken, weil in Zukunft verschiedene Investitionen auf die Gemeinde zukommen würden, kam dem Gemeindepräsidenten die schöne Aufgabe zu, zu danken. Mit einem Präsent dankte er Hans Wiesendanger für sein jahrelanges Engagement für die Regionale Tiersammelstelle, Clemens Wick für seine Arbeit im Kantonsrat und dem abwesenden Andreas Gengelbach für sein jahrelanges Engagement in der Jugendarbeit.

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