TCS AR steht hinter dem Projekt «Güterbahnhof/Liebegg»

Die TCS-Sektion Appenzell Ausserrhoden hat sich im Namen ihrer 7500 Mitglieder am Mitwirkungsverfahren «Güterbahnhof St.Gallen/Liebegg» beteiligt. Der Vorstand stellt sich ausdrücklich hinter das Vorprojekt.

  • Die TCS-Sektion Appenzell Ausserrhoden begrüsst das Vorprojekt für einen unterirdischen Autobahnzubringer Richtung Teufen und möchte sich einbringen. (Bild: Bundesamt für Strassen Astra)

    Die TCS-Sektion Appenzell Ausserrhoden begrüsst das Vorprojekt für einen unterirdischen Autobahnzubringer Richtung Teufen und möchte sich einbringen. (Bild: Bundesamt für Strassen Astra)

Es ist dem TCS AR wichtig darauf hinzuweisen, dass das vorliegende Projekt kein reines Projekt der Stadt St.Gallen sein darf, sondern auch viele interkantonale Aspekte berührt und deshalb über die Kantonsgrenzen hinaus beurteilt werden muss. Diesem Umstand wird mit der bislang umfassenden Information und dem breit abgestützten Projektteam Rechnung getragen, hiess es in einem Communiqué des TCS.

Die Verlagerung des Transitverkehrs in den Untergrund muss dabei oberste Priorität geniessen, um die anderen Projektziele erreichen zu können. Insbesondere das Ziel der Entlastung des städtischen Durchgangsverkehrs vom Transitverkehr aus dem Appenzellerland, aber auch aus dem Westen der Stadt von und zur A1 sowie die Beschleunigung des strassengebundenen öffentlichen Verkehrs vom und zum Riethüsli, nach St.Georgen und in den Südwesten der Stadt, kann nur durch dieses Projekt erreicht werden.

Alle anderen im Raum stehenden Ideen gehen zulasten eines einzelnen Verkehrsträgers (Auto, Fahrrad) und/oder eines Ziels (Sicherheit, Lärmemission). Aus Ausserrhoder Sicht fällt die grosse erwartete Verkehrszunahme via Teufen–Lustmühle–Liebegg auf, so die Mitteilung weiter. Hier wünscht der TCS AR mehr Informationen, welchen Ursprung diese hat und wo der Kanton Appenzell Ausserrhoden in seiner Infrastrukturentwicklung Anpassungen vornehmen müsste.

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