Subventionsvertrag mit dem Bund für Integrationsvorlehre

Die Standeskommission hat mit dem Bund einen Subventionsvertrag zur Abgeltung eines Teils der kantonalen Aufwendungen zur Umsetzung vorgelagerter Massnahmen für die Verstetigung des Bundesprogramms «Integrationsvorlehre (INVOL)» abgeschlossen.

  • (Symbolbild: Bigstock)

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Mit dem 2018 begonnenen Bundesprogramm INVOL werden Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene praxisorientiert auf eine ordentliche Berufslehre vorbereitet. Seit 2021 steht das Programm auch ausländischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausserhalb des Asylbereichs offen.

Im Kanton Appenzell Innerrhoden werden bereits seit einigen Jahren Jugendliche und junge Erwachsene aus der Zielgruppe des Bundesprogramms INVOL beraten und beim Start in eine Berufslehre unterstützt. Die entsprechenden Kosten für das Personal und die Infrastruktur, beispielsweise für Deutsch- oder Informatikkurse, wurden bisher den beteiligten Departementen belastet. Nun hat der Kanton mit dem Bund einen Vertrag zur teilweisen Abgeltung der Kosten dieser vorgelagerten Massnahmen abgeschlossen, wie die Standeskommission in einer Mitteilung erklärt. Für die Dauer der Programmperiode 2024 bis 2027 verpflichtet sich der Bund, dem Kanton die Kosten für die vorgelagerten Massnahmen zur Integrationsvorlehre im Umfang von 50 Prozent abzugelten, maximal mit 60’000 Franken pro Jahr.

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