Stiftung Wyon fördert den zweiten Bildungsweg

Die junge Stiftung Wyon in Steinegg hat sich zum Ziel gesetzt, den zweiten Bildungsweg zu fördern. Zu diesem Zweck ehrt sie jedes Jahr die besten Innerrhoder Absolventen der  Berufsmatura. Am Samstag fand die erste Preisverleihung statt.

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„Wer lernt, was die Wirtschaft braucht, wird später auch von der Wirtschaft gebraucht“, versicherte Stiftungspräsident Carlo Schmid allen Lehrlingen, die sich später, zum Beispiel über die Berufsmatura, weiterbilden wollen. Die praktische Erfahrung, die sie auf ihrem Weg erwerben, haben sie den Gymnasiasten und Hochschulabgängern voraus. „Natürlich brauchen wir auch die Gymnasiasten“, ergänzte der Innerrhoder Erziehungsdirektor Roland Inauen die Ausführungen seines Vorredners. Aber bei dieser Ausbildung steht Innerrhoden gut da, hingegen bei der Berufsmatura „sind wir am Schwanz“. Die Stiftung Wyon zielt also in die richtige Richtung. Und Stifter Paul Wyser betonte: „Es handelt sich um eine anspruchsvolle Ausbildung, die sich aber lohnt. Die Aussichten, eine Stelle zu bekommen sind gross.“ Dieses Jahr wurden sechs Innerrhoder Absolventen der Berufsmatura geehrt: Thomas Dörig schloss mit Note 5,5 ab und erhält 5000 Franken. Es absolvierte die Lehre bei Josef Fässler, Architekturbüro Appenzell; Pascal Fischli, Appenzell (Preisgeld 4000 Franken, Note 5,3, Lehrbetrieb Bühler AG, Appenzell);  Laura Kurer, Oberegg, Lehrbetrieb Swiss Optik AG, Heerbrugg und Michael Meier, Urnäsch, Lehrbetrieb Hersche Ingenieure AG, Appenzell (beide Preisgeld je 2000 Franken, Note 5,2): sowie Sarah Wyss, Appenzell, Lehrbetrieb UBS Appenzell und Patrick Dörig, Appenzell, Lehrbetrieb Sepp Fässler Appenzell (beide je 1000 Franken, Note 5,0):

 

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