Stiftung und Bezirke wollen Partner bleiben

Der Stiftungsrat der Carl Sutter-Stiftung wird bei der Standeskommission Rekurs gegen die Einwände der Stiftungsaufsicht zum Baurechtsvertrag für die Liegenschaft Schaies erheben.

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Wie vor kurzem den Medien entnommen werden konnte, hat die kantonale Stiftungsaufsicht Einwände erhoben zum Baurechtsvertrag für die Liegenschaft Schaies, den die Bezirke Appenzell, Schwende und Rüte gemeinsam mit der Carl Sutter-Stiftung abgeschlossen haben.
Der Stiftungsrat und die drei Bezirke haben die Situation und die sich daraus ergebenden Konsequenzen gemeinsam besprochen.
Sie halten fest, dass sie weiterhin Partner sein und im Gespräch bleiben wollen, denn sie sind davon überzeugt, dass es sich um ein gutes Vertragswerk handelt, welches einen hohen Nutzen für die Bevölkerung aller Altersschichten erzielt, indem Sportmöglichkeiten für die junge bis ältere Generation und zugleich erhebliche Stiftungsmittel für das Alter generiert werden. Die Bezirke bezahlen Baurechtszinsen für die langfristige Sicherung von Land für zentrumsnahe Sportanlagen an die Carl Sutter-Stiftung. Diese wiederum kann den erheblichen Erlös im Sinne des Stiftungszwecks einsetzen. Der Stiftungsrat und die Bezirkshauptleute gehen davon aus, dass sie im Sinne des Stifters handeln, denn mit einem Baurecht werden laufend Stiftungsmittel generiert und das Hauptaktivum, die Liegenschaft Schaies, verbleibt dennoch im Besitz der Stiftung.
Der Baurechtszins von Fr. 5.00 pro Quadratmeter wird als angemessen und korrekt erachtet. Er entspricht den örtlichen Marktverhältnissen.
Aufgrund der Beanstandung durch die Stiftungsaufsicht wird aber eine kürzere Laufzeit des Vertrags angestrebt und die Indexierung neu verhandelt. Die beiden von der Stiftungsaufsicht beauftragten Gutachter bestreiten die Rechtmässigkeit des Baurechtsvertrages. Der Stiftungsrat hingegen kann diese Ansicht nicht teilen und lässt insbesondere das Rechtsgutachten durch einen Experten überprüfen. Der Stiftungsrat wird zudem bei der Standeskommission Rekurs gegen die Einwände in der Verfügung der Stiftungsaufsicht erheben.

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