Steuerkraft in Ausserrhoden gesunken

Die Steuerkraft der Ausserrhoder Gemeinden ist leicht gesunken. Teufen weist unverändert die höchste und Hundwil die tiefste Steuerkraft aus, der Abstand zwischen den beiden Gemeinden hat sich gegenüber dem Vorjahr reduziert.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Der Regierungsrat hat die Steuerkraft 2023 der Ausserrhoder Gemeinden zur Kenntnis genommen. Im Mittel aller Ausserrhoder Gemeinden beträgt die Steuerkraft 1‘149 Franken. Sie hat gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent abgenommen. Diese Abnahme hat ihren Grund in leicht tieferen Erträgen bei juristischen Personen (Unternehmen) und bei den Handänderungssteuern.

Die Steuerkraft variiert in einem Bereich zwischen 2‘055 Franken (Teufen) und 590 Franken (Hundwil). Teufen liegt bei 179 Prozent (minus 11 Prozent gegenüber Vorjahr) und Hundwil bei 51 Prozent (plus sechs Prozent) des kantonalen Mittels. Damit hat sich die Spannweite erfreulicherweise reduziert. Waldstatt legte mit einer Zunahme von 23,2 Prozent bei der Steuerkraft am stärksten zu. Heiden musste mit einem Minus von 16,2 Prozent den grössten Rückgang hinnehmen. Die einwohnerstärkste Gemeinde Herisau (1011 Franken) verzeichnete eine Abnahme von 6,0 Prozent.

Die Steuerfüsse der Gemeinden lagen 2023 zwischen dem Minimum von 2,6 Einheiten in Teufen und dem Maximum von 4,7 Einheiten in Hundwil.

Die Steuerkraft dient der Festlegung der Beiträge im kantonalen Finanzausgleich. Die publizierte Steuerkraft 2023 beinhaltet neben den ordentlichen Steuern auch die Spezialsteuern.

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