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Steuerfusserhöhung kaum vermeidbar

Der Voranschlag für das Jahr 2013 sah einen Aufwandüberschuss von Fr. 166‘135.- vor. Die Rechnung 2012 schliesst bei einem Aufwand von Fr. 8‘454‘532.51 und einem Ertrag von Fr. 7'860‘355.70 nach Vornahme der Mindestabschreibungen im Umfang von acht Prozent mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 594‘176.81 ab.

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Gegenüber dem Voranschlag entspricht dies einer Schlechterstellung von Fr. 428‘041.81. Der Aufwandüberschuss wird durch eine Entnahme aus dem Eigenkapital aufgefangen.
Das gegenüber dem Voranschlag schlechter abschliessende Rechnungsergebnis hat verschiedene Ursachen: Bei der allgemeinen Verwaltung sind die Erträge rund Fr. 90‘000.- tiefer ausgefallen als budgetiert. Im Bereich Sozialhilfe sind netto Mehraufwendungen von rund Fr. 225‘000.- entstanden. Im Weiteren sind aufgrund des schneereichen Winters im Bereich des Winterdienstes unerwartete Mehrkosten von rund Fr. 90‘000.- angefallen. Und zu guter Letzt erfolgten Mindererträge bei Steuern von Fr. 73‘000.- und beim Finanzausgleich von Fr. 87‘300.-.
Der Gemeinderat macht sich Sorgen hinsichtlich der Kostenentwicklung. Er wird, wo immer möglich, entsprechende Massnahmen einleiten. Dabei wird auch vertieft zu prüfen sein, ob in gewissen Bereichen Leistungen gekürzt werden können. Ein spezielles Augenmerk muss weiterhin auf die Ausgaben und Investitionen gerichtet werden. Mit den zusätzlichen finanziellen Belastungen aus dem Entlastungsprogramm wird sich die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben noch mehr öffnen. Nur alleine mit einer konsequent tief gehaltenen Ausgabenpolitik wird dies nicht aufgehalten werden können. Eine Steuerfusserhöhung auf das kommende Jahr wird kaum zu vermeiden sein.

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