Start der Windmessungen auf der Hochalp

Die Messungen für die Windkraftgewinnung auf der Hochalp können starten. Heute Donnerstag ist der erste Windmessmast in Appenzell Ausserrhoden im Beisein von Regierungsrat Jakob Brunnschweiler und den Projektverantwortlichen sowie Vertretern der Gemeinde Urnäsch in Betrieb genommen worden.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Heute Donnerstag ist in Appenzell Ausserrhoden der erste Windmessmast der Firma Interwind AG aus Zürich in Betrieb genommen worden. Auf verschiedenen Höhen bis 81 Meter über Boden werden Daten erhoben: die Windgeschwindigkeit, die Windrichtung, die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und der Luftdruck. Ein sogenannter Datenlogger zeichnet die gemessenen Werte auf und übermittelt sie per Funk an die zuständige Messfirma. Ziel der Messungen ist es, verlässliche Grundlagen für die weitere Windplanung zu erhalten.

 

Weiteres Vorgehen ungewiss

«Ob in Appenzell Ausserrhoden je Windkraftanlagen gebaut werden, ist noch lange nicht entschieden. Falls die gemessenen Windverhältnisse zuversichtlich stimmen, sollen die raumplanerischen Voraussetzungen für den Bau von Windkraftanlagen geschaffen werden», sagt Baudirektor Jakob Brunnschweiler. Dazu müssten die potenziellen Ausserrhoder Windgebiete im kantonalen Richtplan als Interessengebiete für die Windkraftnutzung aufgenommen und von verschiedenen Interessens- und Rechtsvertretern sowie der Ausserrhoder Bevölkerung befürwortet werden.

Die Kosten für die Windmessungen für ein Jahr belaufen sich auf rund 140’000 Franken. Die ersten Resultate der Windmessungen sind ab August auf www.ar.ch/wind abrufbar.

Weitere Artikel

  • Nicolas Obrist (links) Ueli Frigg (rechts) Badi Heiden. (Bild: zVg)