Standortabklärungen wurden vorgenommen

Voraussichtlich am 22. September werden die Stimmberechtigten von Wolfhalden über die nächsten Schritte für das Projekt «Zukunft Schule» abstimmen. Der Gemeinderat hat in der Zwischenzeit verschiedenen Standorte prüfen lassen.

  • Das Mittelstufenschulhaus Friedberg in Wolfhalden. (Bild: Archiv app24 / Tami Signer)

    Das Mittelstufenschulhaus Friedberg in Wolfhalden. (Bild: Archiv app24 / Tami Signer)

  • (Bild: zVg)

    (Bild: zVg)

Bei der wohl im September stattfindenden kommunalen Abstimmung zum Projekt «Zukunft Schule» ist ein Grundsatzentscheid zum gesamten Szenario mit beiden Bauetappen (Fertigbau für Werken und Betreuung sowie Umbau und Erweiterung Mittelstufenschulhaus Friedberg) zu fällen. Zuerst soll der Fertigbau für das Werken und die Betreuung erstellt werden. In einem zweiten Schritt soll das Schulhaus Friedberg für die Zukunft gerüstet werden. Während dieser Bauphase soll der bereits erstellte Fertigbau als Provisorium dienen, bevor er seiner eigentlichen Bestimmung, dem Werkunterricht und der Betreuung, zugeführt wird. Bei der ersten Abstimmung im September wird der Gemeinderat Kostengutsprache für folgende Prozessschritte beantragen:

  • Ausschreibung und Beschaffung des Fertigbaus für Werken und Betreuung
  • Architekturwettbewerb für Umbau und Erweiterung des Mittelstufenschulhauses Friedberg sowie Erarbeitung des Vorprojekts (mit dem Ziel, eine Kostengenauigkeit von gut 15 Prozent zu erreichen)

Der Gemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, nach positivem Ausgang der Abstimmung möglichst zeitnah das Submissionsverfahren für den Fertigbau durchzuführen. Aus diesem Grund hat er Abklärungen zur Ermittlung des favorisierten Standorts in Auftrag gegeben. Vier Standorte wurden geprüft:

  • Beim Weiher am Fussballfeld
  • An der Stelle des bestehenden Hühnerstalls
  • Auf der bestehenden Turnhalle des Oberstufenzentrums
  • Östlich des Fussballfeldes (gleichzeitiger Ersatz des Spielplatzes)

Einerseits waren die Realisierbarkeit und die betrieblichen Aspekte zu beurteilen, andererseits galt es, Grundbau, Erschliessung und Baustelleneinrichtung als kostentreibende Faktoren zu optimieren. Die Raumsicherung für die Zukunft war ein weiterer wichtiger Aspekt, den es zu berücksichtigen galt, damit auch zukünftige Generationen noch die Möglichkeit haben werden, weiteren Schulraum zu erstellen. Aus den getroffenen Abklärungen und der Begehung vor Ort mit einem zusätzlichen Experten ging laut Gemeindemitteilung eindeutig hervor, dass beim Hühnerstall der geeignetste Standort ist. Aufgrund der Topographie wäre mit begrenzten Vorbereitungsarbeiten zu rechnen, die Fundation würde wenig sichtbar sein und auch der Bauprozess liesse sich gut organisieren. Zudem wäre das Kriterium der Raumsicherung gut erfüllt. Nachteilig wäre, dass der Abriss des Hühnerstalls Kosten verursachen würde. Noch nicht abschliessend geklärt ist im Moment die Bewilligungsfähigkeit, wie es in der Mitteilung heisst.

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