Staatspersonal erhält Prämie

Der Innerrhoder Grosse Rat genehmigt die Staatsrechnung 2012 und sagt «Ja» zum Spitalverbund Appenzellerland.

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Die Staatsrechnung schliesst bei einem Aufwand von 148 Millionen mit einem Überschuss von 295’000 Franken. Budgetiert war ein Defizit von knapp neun Millionen Franken. Säckelmeister Thomas Rechsteiner sagte im Parlament, das Staatspersonal habe Kostendisziplin bewiesen. Aus diesem Grund beantragten die Standeskommission und die Staatswirtschaftliche Kommission (StwK) dem Grossen Rat, rund 350 Staatsangestellten für ihre Treue und ihr Kostenbewusstsein im vergangenen Jahr eine Anerkennungsprämie zu zahlen. Hiefür wurden in der Rechnung 500’000 Franken reserviert.

Ja zum Spitalverbund Appenzellerland
Wie der Ausserrhoder Kantonsrat vor Wochenfrist hat heute auch der Innerrhoder Grosse Rat Ja gesagt zum Spitalverbund Appenzellerland. Er stimmte einem Rahmenkredit von 667’000 Franken für die Vorarbeiten zum Spitalverbund mit 45 gegen eine Stimme zu.
Geht es nach den Regierungen, sollen die beiden Appenzell ihre Akutspitäler in Herisau, Heiden und Appenzell sowie die Psychiatrische Klinik in Herisau gemeinsam im Verbund führen. Im Innerrhoder Grossen Rat gab es heute kritische Stimmen. Monika Rüegg Bless wollte von der Regierung einen Plan B. Falls der Spitalverbund trotz der Vorarbeiten für zwei Millionen Franken nicht zustande komme – in Innerrhoden entscheidet die Landsgemeinde 2014 über die «Hochzeit», in Ausserrhoden gilt das fakultative Referendum –, brauche es für Innerrhoden Alternativen, argumentierte Monika Rüegg Bless. Ihr Antrag wurde aber abgelehnt.

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