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Spitalverbund kommt frühestens 2015

Die politische Umsetzung des Spitalverbundes Appenzellerland braucht mehr Zeit.

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Die Regierungen der Kantone Ausserrhoden und Innerrhoden haben entschieden, den Gesetzgebungsprozess für die Überführung des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden (SVAR) und des Spitals Appenzell (SPAI) in einen gemeinsamen «Spitalverbund Appenzellerland (SVAL)» um mindestens ein Jahr, bis 2015, zu verlängern.
Den Zuschlag für die Projektleitung des Changemanagements erteilten die beiden Regierungen dem Unternehmen Gsponer, Consulting Group International AG, Basel. Im Weiteren haben der SVAR und das SPAI einen Rahmenvertrag für die betriebliche Zusammenarbeit abgeschlossen.
Beide Kantonsregierungen haben im Dezember 2012 die Öffentlichkeit darüber informiert, dass sie beabsichtigen, den Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) und das Spital Appenzell (SPAI) bis Mitte 2014 in einen gemeinsamen «Spitalverbund Appenzellerland (SVAL)» zu überführen. Seither wurden die entsprechenden Arbeiten weiter vorangetrieben. Die Interkantonale Vereinbarung liegt im Entwurf vor, doch hat sich gezeigt, dass für den politischen Prozess zu knappe Fristen veranschlagt wurden und offene Fragen im Bereich der Spitalbauten weiterer Abklärungen bedürfen. Daraus ergibt sich eine Verschiebung des ursprünglich vorgesehenen Zeitplans. Die Vereinbarung kann daher nicht, wie ursprünglich geplant, im Herbst 2013 dem Ausserrhoder Kantonsrat und dem Innerrhoder Grossen Rat unterbreitet werden. Die Parlamente beider Kantone werden sich voraussichtlich im Frühjahr 2014 erstmals damit befassen können. Die Gründung des gemeinsamen Spitalverbunds Appenzellerland ist per Mitte 2015 geplant.
Das Projekt der Zusammenführung der beiden Unternehmen SVAR und SPAI bedarf entsprechender Vorbereitungsarbeiten auf betrieblicher Ebene. Anlässlich ihrer Frühjahrssessionen haben der Ausserrhoder Kantonsrat und der Innerrhoder Grosse Rat einem Rahmenkredit in der Höhe von insgesamt 2 Mio. Franken zur Finanzierung einer externen Projektleitung zugestimmt. Ausserrhoden trägt hiervon zwei Drittel der Kosten, Innerrhoden einen Drittel. Im Weitern wurde zwischen den betroffenen Betrieben, dem SVAR und dem SPAI, ein Rahmenvertrag für die betriebliche Zusammenarbeit im neuen Spitalverbund abgeschlossen. Der Rahmenvertrag regelt die Vorbereitungsarbeiten für die Zusammenarbeit mit dem Ziel, die Organisation auf Betriebsebene so weit als möglich vor Inkrafttreten der interkantonalen Vereinbarung zu realisieren.

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