Spitalareal: Regionale Lösung erscheint möglich

In einer weiteren Gesprächsrunde konnten zentrale Fragen bezüglich der Zukunft des Spitalareals Heiden zwischen dem Ausserrhoder Regierungsrat und dem Gemeinderat Heiden konkretisiert werden. Eine regionale Lösung erscheint möglich.

  • (Bild: Archiv app24 / zVg)

    (Bild: Archiv app24 / zVg)

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat keinen Eigenbedarf für das Spitalareal Heiden mehr und möchte es verkaufen. Seit August 2023 finden diesbezüglich Gespräche zwischen Delegationen des Regierungsrates und des Gemeinderates Heiden statt. Das jüngste Treffen erfolgte am 29. April in Herisau, wie der Kanton und die Gemeinde mitteilten.

Dabei konnten wichtige Eckwerte geklärt werden: Auf rechtlicher Ebene ist die künftige Trägerschaft und die mögliche Vorgehensweise konkretisiert worden. Ebenso sind Handlungsoptionen bezüglich der weiteren Verwendung des Areals skizziert, auf dem unterschiedliche Bauten stehen. Im Zentrum steht die weitere Nutzung in den Bereichen der ambulanten medizinischen Versorgung sowie der Alterspflege, hiess es in der Mitteilung.

In einem nächsten Schritt geht es zum einen um die Klärung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit, zum anderen um den geeigneten Einbezug der interessierten Kreise. Dabei wird dem Verein «Appenzellerland über dem Bodensee» (AüB) bezüglich Koordination eine zentrale Rolle zukommen.

Auf der Basis der bisher erreichten Klärungen können die Arbeiten weiter vorangetrieben werden, hiess es weiter. Die nächste Standortbestimmung findet im Juli statt.

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