SP empfiehlt Roland Inauen und Josef Schmid

Die SP AI empfiehlt der Landsgemeinde in Appenzell, beide neuen Landammann-Kandidaten, also Roland Inauen und Josef Schmid zu wählen. Dieser Wahlausgang würde bedeuten, dass der bisherige Landammann Daniel Fässler abgewählt wäre.

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Bekanntlich tritt Landammann Carlo Schmid nach 29 Jahren als Innerrhoder Landammann zurück, während sich der zurzeit stillstehende Landammann Daniel Fässler wieder zur Verfügung stellt. Als Kandidaten für den frei werdenden Sitz wurden von den politischen Organisationen Roland Inauen und Josef Schmid nominiert. Wesentlich beeinflusst wurde der Wahlkampf durch heftige Vorwürfe, die alt Säckelmeister Josef Moser gegenüber der Standeskommission, allen voran gegenüber Landammann Daniel Fässler formulierte. Die SP AI hat nun am Samstag die beiden neuen Landammann-Kandidaten eingeladen, sich der Partei vorzustellen. Bereits im Januar gaben die Innerrhoder Genossen Daniel Fässler im Rahmen des sogenannten Politkaffees Gelegenheit, seine politischen Ideen kund zu tun. Das Prozedere zur Parolenfassung verlief folgendermassen: Es gibt zwei Landammann-Ämter und drei Kandidaten. Alle Parteimitglieder konnten zwei Namen notieren, zur Wahl vorgeschlagen werden die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen. Auf Roland Inauen fielen 7, auf Josef Schmid 5 und auf Daniel Fässler 0 Stimmen. Im Weiteren empfehlen die Innerrhoder Sozialdemokraten den Stimmberechtigten die Initiative zur Amtszeitbeschränkung zur Annahme: Macht soll verteilt werden, auch zeitlich. Ebenso wurde an der Versammlung in Gontenbad für alle anderen Landsgemeinde-Geschäfte die Ja-Parole beschlossen. Zudem soll mit einer Resolution, die am Montag in Appenzell dem Ratschreiber überreicht wird, der Forderung Nachdruck verliehen werden, dass die von Josef Moser geäusserten Vorwürfe seriös abgeklärt werden.  

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