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Sozialamt zuständig für Inkassohilfe

Obwohl durch die Einsetzung der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde und der Berufsbeistandschaften die kommunalen Vormundschaftsämter auf Ende 2012 aufgelöst worden sind, bleiben einzelne Aufgaben bei den Gemeinden.

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Bis Ende Dezember 2012 war für Urnäsch das Vormundschaftsamt für die Inkassohilfe und Bevorschussung von Unterhaltsbeiträgen für unmündige Kinder zuständig. Das Vormundschaftsamt ist nun per 1. Januar 2013 von der kantonalen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) sowie den regionalen Berufsbeistandschaften mit Sitz in Herisau abgelöst worden. Nach neuem kantonalem Recht ist nun aber nicht die KESB, sondern die Gemeinde am zivilrechtlichen Wohnsitz des Kindes, für die Inkassohilfe und Bevorschussung zuständig. Das neue kantonale Gesetz hat weiter unterlassen die Zuständigkeit für die Inkassohilfe für erwachsene Personen festzulegen. Diese Aufgabe obläge eigentlich neu ebenfalls der KESB. Da entsprechende Gesuche meist im Zusammenhang mit der Inkassohilfe für Kinderalimente – aufgrund eines Scheidungsurteils – stehen, ist der Kanton der Ansicht, dass die Inkassohilfe für Erwachsene und Kinder sinnvollerweise durch die gleiche Stelle geleistet werden soll. Da bis Ende Dezember das Vormundschaftsamt dem Sozialamt angegliedert war und diese Aufgaben von ein und derselben Person bearbeitet worden sind, bietet es sich an, die Inkassohilfe für Kinder und Erwachsene und die Alimentenbevorschussung dem Sozialamt anzugliedern.

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