Sommer-Serenade in Steinegg – ein musikalisches Feuerwerk

Bunte Wimpelgirlanden in den Farben pink, blau und grün waren über das ganze Schulgelände gespannt und verhiessen so ein ganz besonderes Sommerfest. In den gleichen Farben flitzten aufgeregt die Schüler zwischen den Gästen herum, die sich zeitig zu einem erfrischenden Apéro eingefunden hatten.

  • Impressionen von der Sommerserenade. (Bilder: Monika Schmid)

    Impressionen von der Sommerserenade. (Bilder: Monika Schmid)

  • Gemütliche Stimmung.

    Gemütliche Stimmung.

  • Lollipop-Tanz.

    Lollipop-Tanz.

  • Die Piratenbande.

    Die Piratenbande.

  • Flip-Flop-Tanz.

    Flip-Flop-Tanz.

  • Linedance.

    Linedance.

Kurz vor 18 Uhr ertönte die Schulglocke und lud das Publikum auf den Schulhausplatz ein, wo lange Bankreihen Platz boten. Es mussten sogar noch fast ein Dutzend Bänke zusätzlich organisiert werden und auch die Stehplätze waren schnell vergeben.

Und schon ging es los, aus dem Schulhaus strömte die komplette, 90-köpfige Schülerschar und eröffnete das Fest mit einem sehr gehörfälligen Kanon!

Mit «Lollipop» gings lustig weiter, riesige, bunte Zuckerstengel ragten über den Köpfen der Zweit, Dritt-und Viertklässlern! Und das Beste – im Anschluss wurden die Kinder im Publikum mit Schleckstengeln beglückt!

Schlag auf Schlag ging es im vielseitigen Musikprogramm weiter und so zeigten sieben fleissige Flötenschüler ihr Können. Die sechs Mädchen guckten dazu konzentriert ins Notenheft, nur der Bub konnte das Stück «auswendig» und liess seinen Blick frech über die Zuschauerreihen wandern.

Elin verzauberte als Solistin am Klavier, worauf die Kindergärtler mit ihren braungebrannten Beinchen als wackere Piraten auftraten. Es folgte ein Linedance, aufgeführt von der 1. und 6. Klasse, ein Gitarrensolo von Lauro und als der Löwe von «the lion sleeps tonight» eingeschlafen war wurde auf dem Baggersee gesurft. Mit besonderen Klängen wartete darauf die 1. Klasse auf, sie spielten Ukulele und sangen aus Leibeskräften «Bruder Jakob» dazu.

Nina, Emma und Katrin gaben mit Cello und zwei Geigen ein Stück von Antonio Vivaldi zum Besten. Und nachdem man musikalisch schier rund um die Welt gereist war, stellte die Schtenegger-Schülerschar fest, dass wir eigentlich im schönsten Feriendomizil daheim sind und so sangen sie geeint im Chor: me träumid nüd vom Palmestrand, vo blauem Meer ond heissem Sand, me bruchid au ke Sonnecrem, me hend doch s’Paradies dehem! Und um diese Feststellung noch zu untermauern spielten Andrin, Timea und Lias gleich löpfig uf mit: «das get Bode» und «chomm mit a d’Stobede»

Abgerundet wurde diese wunderbare Sommerserenade mit dem Schteneggerlied, worin man sich über die vielen Schulaktivitäten freute, wie Fasnacht, Chölbi, Lesenacht und vieles mehr! So galt der gesungene Dank der Lehrerschaft und auch die Dienste der Hausmeister verdienten ein Kränzchen.

Diesem Lied hatte Schulpräsident Pirmin Baumann in seinem Schlusswort gar nicht mehr viel hinzuzufügen, betonte aber, dass so ein Schulfest ohne gut funktionierendes Team nie zustande käme. Von der Jdee bis zur Umsetzung brauche es viel Organisation und auch handwerkliches Geschick. Letzterem sind vor allem die bunten «Liebli» entsprungen, bei denen auf dem Rücken der Schriftzug «Best of Stenegg» prangt! So vielen gebührt Dank, die Jürg Burkhardstiftung wolle er aber namentlich nennen, weil diese die Schule Steinegg finanziell einmal mehr sehr grosszügig unterstützt hat!

Nach einem langanhaltenden Applaus und einer fröhlichen Zugabe entliess der Schulpräsident die Festgemeinde in den lauen Serenade-Sommerabend – der trotz brandschwarzen Wolken trocken blieb, weil der Petrus «weleweg en Schtenegger ischt».

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