Solarstrom von der Umfahrungsstrasse

Mit grosser Freude und viel Lob für Planer und die am Bau beteiligten Unternehmen hat Regierungsrat Dölf Biasotto am Donnerstag die Photovoltaik-Anlage an der Umfahrungsstrasse Teufen offiziell eingeweiht.

  • Regierungsrat Dölf Biasotto eröffnet die Photovoltaik-Anlage an der Umfahrungsstrasse in Teufen.               (Bild: zVg)

    Regierungsrat Dölf Biasotto eröffnet die Photovoltaik-Anlage an der Umfahrungsstrasse in Teufen. (Bild: zVg)

Trotz der exponierten Lage an der Umfahrung, konnte die Anlage fristgerecht und unfallfrei realisiert werden. Sie produziert seit Anfang November Strom, der in das SAK-Netz eingespeist wird.

Der Ausserrhoder Regierungsrat legt auch in seinem neuen Regierungsprogramm 2024-2027 im Energiebereich einen Schwerpunkt auf die Eigenproduktion von Strom. Aus diesem Grund werden verschiedene Kantonsliegenschaften mit PV-Anlagen ausgestattet, teilte die Kantonskanzlei mit.

Der Bau der grössten Anlage an der Stützmauer der Umfahrungsstrasse Teufen konnte kürzlich abgeschlossen werden. Am Donnerstag weihte Regierungsrat Dölf Biasotto die Photovoltaik-Anlage offiziell mit einem kleinen Festakt ein.

Intensive Bauphase

In einer intensiven Bauphase von August bis Oktober wurden durch die beauftragten Unternehmungen die Aufhängungen mittels unzähliger Bohrungen an der Stützmauer montiert und anschliessend die 756 Module eingesetzt und verkabelt. Gleichzeitig wurde oberhalb der Stützmauer ein kleiner Holzschopf errichtet, in welchem die Wechselrichter und die Steuerung platziert sind. Parallel dazu wurde der Anschluss an das SAK-Netz erstellt. Alle Arbeiten verliefen gut koordiniert, zügig und unfallfrei, so dass die Verkehrsbehinderung durch die Lichtsignalanlage auf der Umfahrungsstrasse minimal gehalten werden konnte, hiess es in der Mitteilung weiter.

Für die offizielle Einweihung der Anlage trafen sich am Donnerstag Vertretungen der Gemeinde Teufen, der beteiligten Unternehmungen und kantonaler Stellen. Regierungsrat Biasotto dankte den Planern und Firmen für die ausgezeichnete Arbeit und lobte die sehr gute Zusammenarbeit. Ausdrücklich würdigte er auch die Unterstützung durch das kantonale Tiefbauamt, welches in der Planung und Realisierung des Vorhabens aktiv mithalf und auch für die Verkehrsregelung zuständig war. Anschliessend übergab Regierungsrat Biasotto die neuen PV-Anlage offiziell an das Amt für Immobilien, welches für den Betrieb aller kantonaler PV-Anlagen zuständig ist.

Mehr als 50 Vier-Personen-Haushalte

Die Anlage mit einer Leistung von 325 Kilowattpeak wird einen Stromertrag von ca. 230 000 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen. Dies entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von mehr als fünfzig Vier-Personen-Haushalten. Aufgrund der vertikalen Ausrichtung wird die Anlage im Winter, bei tiefem Sonnenstand, mehr Strom produzieren als herkömmliche Schrägdachanlagen. Die provisorische Schlussabrechnung schliesst mit Bruttokosten von ca. 731 000 Franken. Nach Abzug der Bundesbeiträge von rund 205 000 Franken verbleiben für den Kanton Nettokosten von ca. 526 000 Franken.

8
1

Weitere Artikel

  • Clemens Broger-Knechtle Kronberg Kapelle-St-Jakob

Schreibe einen Kommentar