Sitterbrücke hat nach 120 Jahren temporär einen neuen Standort

Im Zuge der Erneuerungsarbeiten am «Appenzellerviadukt» kommt eine Hilfsbrücke zum Einsatz.

  • Impressionen vom Aushub der 90 Tonnen schweren Sitterbrücke beim «Appenzellerviadukt». (Bilder: zVg)

    Impressionen vom Aushub der 90 Tonnen schweren Sitterbrücke beim «Appenzellerviadukt». (Bilder: zVg)

Die «Appenzeller Bahnen AG» erneuern das sogenannte «Appenzellerviadukt», das ein Kulturobjekt ist, sich östlich des Bahnhofs Appenzell befindet, ab 1903 erstellt und vor 120 Jahren am 1. Juli 1904 eröffnet wurde. Während die südliche Stahlbrücke über die Weissbadstrasse − als erster Teil der insgesamt 296 Meter langen Überführung des Tals der Sitter − bereits 2021 saniert wurde, läuft aktuell die Erneuerung der übrigen Kunstbauten der Verkehrsachse. So wird während der Totalsperre, die am Samstag, 16. März, begann und bis inklusive 14. April dauert, über den steinernen Gewölben ein Stahlbetonschottertrog eingebaut. Zudem werden die Hauptfachwerkträger der stählernen Sitterbrücke lokal verstärkt. Damit diese Arbeiten an der rund 90 Tonnen schweren Konstruktion effizient und unter sicheren Umständen vorgenommen werden können, wurde das Bauwerk am Mittwoch, 20. März, ab 11 Uhr durch zwei mobile Krane von den 50 Meter voneinander entfernten Stützen gehoben und auf einen zuvor vorbereiteten Platz auf der Liegenschaft Bleichi versetzt.

Ab Mitte April rollen die «Tango»-Züge während einem halben Jahr über eine Hilfsbrücke. Schliesslich wird die historische Fachwerkkonstruktion während der nächsten geplanten Totalsperre wieder an ihren angestammten Ort gehoben. Dies soll gemäss Planung am letzten ­Oktober-Wochenende 2024 geschehen.

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