Seilzieh-WM: Für Helfer bleibt ein schöner Batzen

800 feiwillige Helferinnen und Helfer an der Seilzieh-WM in Appenzell waren am Freitagabend in die Aula Gringel zu einem Dankeschön-Fest eingeladen. Dabei erfuhren sie von einem hervorragenden Abschluss.

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73 Vereine haben sich im September an der Durchführung der Seilzieh-WM in Appenzell in irgendeiner Form helfend beteiligt. Dazu kamen noch rund 200 Private, die ihre Dienste anboten. Geleistet wurden rund 13’000 freiwillige Arbeitsstunden.Zusammen mit Feuerwehr und Zivilschutz bewegt sich die Zahl der „selbstlosen fleissigen Bienen“ wohl über der tausender Grenze. Wieviele von ihnen am Freitagabend in die Gringel-Aula ans Dankeschön-Fest gekommen sind, lässt sich kaum schätzen. Auf jeden Fall ging es rund zu und her. Und von OK-Präsident Sepp Breitenmoser sowie Finanzchef Charly Fässler erfuhren sie erst noch Erfreuliches: Die Zahl der Besucher betrug rund 20’000 Personen. Und die Einnahmen inklusive Sponsoren-Leistungen beliefen sich auf 2,25 Mio. Franken. Von diesen dürften nach der definitiven Abrechnung zwischen 250’000 und 300’000 Franken verbleiben, die an die Helfer in Form eines unerwartet hohen Stundenlohnes von 18 Franken ausbezahlt werden. In der Regel geht das Geld an den Verein, für den ein Helfer tätig war. Und weil sie ihren Beitrag an die Vereine ebenfalls leisten wollte, hat die Standeskommission den Kantonsbeitrag von 75’000 Franken überwiesen, obwohl das bei einem so guten Abschluss gar nicht vorgesehen war. Auf dieses tolle finanzielle Ergebnis wurde von den Festbesuchern reichlich angestossen, teilweise sogar mit Glühbier, das an diesem Abend von der Brauerei Locher erstmals angeboten wurde.       

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