Schwender zahlen weniger Kirchensteuer

Wie die Schule, weist künftig auch die Kirchgemeinde Schwende einen tieferen Steuerfuss aus und reduziert diesen um zwei auf neu 13 Prozent. Im Weiteren leistet die Kirchgemeinde St. Martin einen einmaligen Solidaritätsbeitrag von 34'000 Franken für die Renovation des Klosters Maria der Engel in Appenzell.

  • Die Kirchgemeinde Schwende hat neu einen tieferen Steuersatz. (Bild: Archiv/Josef Fritsche)

    Die Kirchgemeinde Schwende hat neu einen tieferen Steuersatz. (Bild: Archiv/Josef Fritsche)

In seinem Ausblick ging Präsident Hans Dörig an der Kirchhöri auf die anstehenden personellen Veränderungen der Kirchgemeinde St. Martin ein. So wird Toni Kuster, während 20 Jahren Pfarreibeauftragter für Schwende und Brülisau, seine Tätigkeit auf die diesjährigen Sommerferien beenden. Seine Nachfolge tritt per 1. August der dreifache Familienvater Armin Fässler an. Bereits vollzogene Veränderungen gab es auch im Mesmerteam: Nach 15-jähriger Tätigkeit geniesst Margrith Signer seit Jahresbeginn ihren wohlverdienten Ruhestand. Ihre Aufgaben übernehmen neu im Jobsharing Monika Dobler und Lydia Hehli.

Letztes Jahr informierte der Stiftungsrat des Klosters Maria der Engel in Appenzell die Innerrhoder Kirchenräte über die umfassende Renovation, die sich bei den unveräusserlichen Klostergebäuden aufzwingt. Anhand der Pfarreigrösse beläuft sich die Unterstützung für Schwende auf 34›000 Franken. Der entsprechende Antrag des Kirchenrats für diesen einmaligen Solidaritätsbeitrag für das Kulturgut im Zentrum von Appenzell wurde von den Stimmbürgern einstimmig gutgeheissen.

Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Steuererträge mit 378›000 Franken um knapp 60›000 Franken höher als budgetiert ausfielen, konnten dem Kirchenrenovationsfonds weitere 45›000 Franken zugewiesen werden. Da die Prognosen für die Einnahmen- als auch die Ausgabenseite äusserst stabil sind, stimmten die Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer einstimmig einer Steuerfussreduktion um zwei Prozente auf neu 13 Prozent zu.

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