Schweizer übernimmt von Weiss

Die Ausserrhoder Gemeindeschreiberinnen und Gemeindeschreiber trafen sich zu ihrer 181. Konferenz in Gais. Mit Olivia Schweizer – als Nachfolgerin von Erika Weiss – übernimmt eine weitere Frau das Präsidium der Gemeindeschreiberkonferenz Appenzell Ausserrhoden.

  • Erika Weiss (links), demissionierende Präsidentin der Gemeindeschreiberkonferenz Ausserrhoden, und die neugewählte Schreiberpräsidentin Olivia Schweizer. (Bild: zVg)

    Erika Weiss (links), demissionierende Präsidentin der Gemeindeschreiberkonferenz Ausserrhoden, und die neugewählte Schreiberpräsidentin Olivia Schweizer. (Bild: zVg)

Die Gemeindeschreiberinnen und Gemeindeschreiber der Ausserrhoder Gemeinden sowie des Bezirks Oberegg treffen sich in der Regel einmal im Jahr zur traditionellen Konferenz, dies alternierend in einer Gemeinde des Vorder-, Mittel- oder Hinterlandes.

Nebst den obligaten Geschäften stand dieses Jahr die Ersatzwahl der im 2012 gewählten ersten Frau Präsidentin der Gemeindeschreiberkonferenz Ausserrhoden, der Urnäscher Gemeindeschreiberin Erika Weiss auf der Traktandenliste. Mit Olivia Schweizer, Gemeindeschreiberin von Stein, stellte sich wiederum eine Frau als Nachfolgerin zur Wahl.

Passend zu ihrem letzten Akt als Schreiberpräsidentin, blickte Erika Weiss einleitend kurz zurück auf ihr 12-jähriges Wirken als Präsidentin und gab ein paar Schwerpunkte und Highlights preis. Als Fazit stellte die Demissionierende fest: «Unser Beruf hat sich nicht nur in den letzten 181 Jahren, sondern bereits während meiner 12-jährigen Präsidienzeit grundlegend gewandelt». Zudem ist das Gremium auch weiblicher und jünger geworden. Im Moment erfüllen im Kanton Appenzell Ausserrhoden in elf Gemeinden Frauen und in neun Gemeinden Männer die Schreiberaufgaben.

Die Konferenz bietet nebst der Behandlung von internen Geschäften, eine geeignete Plattform für den Informationsaustausch zwischen den kantonalen Stellen und den Gemeinden über aktuelle Themen sowie anstehenden Projekte und Veränderungen. Auch der gesellige Teil ist nicht zu kurz gekommen. Eine Führung im Makerspace in Gais – der Macherort im Appenzellerland – rundete am Nachmittag das Programm interessant ab.

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