Schulgemeinde Meistersrüte stimmt Steuersenkung zu

An der ordentlichen Schulgemeinde in Meistersrüte gab es viel Positives zu berichten. Die vorgeschlagene Senkung der Schulsteuern um 6 Prozent auf 52 Prozent wurde von den Anwesenden angenommen. Auch die weiteren Traktanden gaben zu keinerlei Diskussionen Anlass, der Schulrat wurde einstimmig bestätigt, für den zurücktretenden Revisor Erich Züst wurde Christoph Zürcher gewählt.

  • Von links: Nicole Keller, Luzius Gruber, Erich Züst, Köbi Neff, Urs Rempfler, Sonja Mazenauer und Dominik Mazenauer. Es fehlt Christoph Zürcher. (Bild: Myriam Schaufelberger)

    Von links: Nicole Keller, Luzius Gruber, Erich Züst, Köbi Neff, Urs Rempfler, Sonja Mazenauer und Dominik Mazenauer. Es fehlt Christoph Zürcher. (Bild: Myriam Schaufelberger)

«Schön, dass die Schulgemeindeversammlung wieder vor Ort im Schulhaus stattfinden kann», freute sich Schulratspräsident Luzius Gruber bei seiner Begrüssung. So konnte er in seinem Jahresbericht über viel Positives berichten, nachdem ein Jahr zuvor pandemiebedingt vieles nicht hatte stattfinden können.
Mit Wanderungen, Schulreisen, Skirennen und Skilager, dem Schülerkonzert, einer Sensibilisierungs-Kampagne mit Sammeln von Zigarettenstummeln, Verkehrs-Instruktion und Feuerwehr-Tag und den «Meschrütner Narre» an der Fasnacht, um nur einige zu nennen, war die Schule in Meistersrüte wieder sehr aktiv. Der Rückblick weckte viele Erinnerungen, wobei es auch einiges zu lachen gab.
Der Schulpräsident verwies auch auf die ausgebaute Homepage, auf welcher neben Infos und Aktualitäten auch die Schulgeschichte dokumentiert wird, als interessanten Einblick, wie sich der Schulbetrieb über die Jahre entwickelt hat. Damit leitete er über zu den Schülerzahlen, die mit insgesamt 111 Schülerinnen und Schülern, davon 74 an der Primarschule Meistersrüte, stabil bleiben, es werden also weiterhin Doppelklassen geführt, wobei ab Sommer 2022 für eine bessere Vereinbarkeit von Schule und Beruf die Blockzeiten erweitert werden.

Aus- und Umbau des Schulhauses

Auf guten Wegen ist auch der geplante Um- und Ausbau des Schulhauses. Nach rund zwölf Monaten stehe der Studienauftrag der Baukommission kurz vor Abschluss, erläuterte Luzius Gruber. Ziel sei, noch vor den Sommerferien in einer ausserordentlichen Versammlung darüber zu informieren.
Bereits 2021 wurden für das Bauprojekt, sowie für Informatik- und Mobiliar Investitionen von rund 70’000 Franken getätigt, vorgesehen sind für 2022 Investitionen von rund 165’000 Franken mit einer Reserve von 56’000 Franken.

Steuersenkung und Wahlen

Genaueres dazu erläuterte Kassier Urs Rempfler bei der Präsentation der Jahresrechnung, die trotz insgesamt höherer Ausgaben unter anderem bei den Verwaltungskosten für die Baukommission, für mehr Lektionen und Aktivitäten sowie Mobiliarbeschaffungskosten auch dank höherer Steuereinnahmen mit einem Plus von 1818 Franken abschloss, wobei für den Um- und Ausbau eine Aufstockung der Rückstellungen um 410’000 Franken erfolgte. Dank positiver Aussichten in verschiedenen Bereichen kann Meistersrüte als steuerkräftigste Schulgemeinde trotz des grossen Bauprojektes zwar mit höheren Ausgaben, aber auch mit höheren Erträgen als 2021 optimistisch budgetieren. Sie beantragte daher eine Steuersenkung um 6 Prozent von bisher 58 auf 52 Prozent, die von den Anwesenden grossmehrheitlich angenommen wurde. Damit schliesst das Budget 2022, die tieferen Steuersätze bereits eingerechnet, mit einem Minus von 20’000 Franken.

Wahlen und Abschluss

Schulrat und -präsident wurden einstimmig bestätigt, als einzige personelle Veränderung erfolgte die Wahl des Revisors. Nachdem Erich Züst als 1. Revisor seine Demission eingereicht hatte, rückte der 2. Revisor Köbi Neff zum 1. Revisor nach, als 2. Revisor wurde Christoph Zürcher gewählt, der leider nicht anwesend sein konnte, aber seine Einwilligung vorgängig gegeben hatte.

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