Schulgeld muss nicht rückerstattet werden

Die Standeskommission hat zwei Gesuche um Erlass der in Rechnung gestellten Schulgelder gutgeheissen. Den Gesuchstellern ist die Rückzahlung aufgrund ihrer finanziellen Lage nicht zuzumuten.

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Der Kanton bezahlt gemäss verschiedenen interkantonalen Vereinbarungen für anerkannte Bildungsgänge die Schulgelder für Einwohner mit Wohnsitz im Kanton. Wenn die Person zu Beginn der Weiterbildung das 40. Altersjahr überschritten hat, muss sie dem Kanton das Schulgeld grundsätzlich zurückzahlen. Auf Gesuch hin kann der Kanton aber ganz oder teilweise auf eine Rückzahlung verzichten, sofern die fragliche Person zur Zahlung nicht in der Lage ist und die Weiterbildung gleichzeitig geeignet ist, die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern. Für die Beurteilung der zumutbaren Eigenleistungen gelten im Wesentlichen die für Stipendien und Studiendarlehen massgebenden Kriterien.

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