Schlatterin wird 3. in der Landfrauenküche

"Ich bin mehr als zufrieden mit dem dritten Platz", das sagte die Schlatterin Erna Köfer-Koller kurz nach der Fernseh-Live-Übertragung des Finales der "Landfauenküche" am Samstagabend.

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Sie habe nicht geglaubt unter die ersten drei zu kommen, denn alle Landfrauen hätten sich wahnsinnig Mühe gegeben,

Auch bei dieser 7. Staffel der beliebten Sendung traten sieben Landfrauen aus verschiedenen Regionen der Schweiz zu einem bäuerlichen Kochwettbewerb an. Unter ihnen eben auch die 43-jährige Innerrhoderin, die sich zu Beginn der Live-Sendung recht ruhig zeigte. Bei diesem Finale, das von Nik Hartmann moderiert wurde, handelte es sich um ein eigentliches Schaukochen, denn der Titel der „Landfrauenköchin 2013“ war zu diesem Zeitpunkt schon vergeben. Nur wurde der Name der Siegerin bis zum Schluss der Sendung bestens gehütet: Es war die Luzernerin Romana Zumbühl, die sehr gerne und leidenschaftlich mit Kräutern kocht.

Am Samstagabend schwangen die Landfrauen nochmals tüchtig die Kochlöffel und kochten ein Dreigangmenü, dessen Rezepte der Schweizer Spitzenkoch Anton Mosimann kreiert hatte. Dazu wurden die Landfrauen in Teams eingeteilt. Erna Köfer-Koller war zusammen mit der Bündnerin Sylvia Stgier für das Dessert zuständig: Apfelstrudel mit Vanillesauce und Zimtglace. Die beiden Frauen wurden dabei vom Meisterkoch mit guten Tipps versorgt. Eine illustre Jury bewertete die einzelnen Gänge: Die blinde Radiojournalistin Yvonn Scherrer, die vor allem die Düfte beurteilte, der Fussballexperte Hanspeter Latour und der Schauspieler Jörg Schneider. Das Dessert von Erna Köfer und Sylvia Stgier kam bei der strengen Jury sehr gut an. Für Jörg Schneider war es gar eine Offenbahrung und er genoss es sichtlich in vollen Zügen. Aber leider reichte es doch nicht für den Jurypreis. Den gewann das Team, das den Hauptgang gekocht hatte.

Für die Innerrhoderin Erna Köfer ging am Samstagabend eine intensive Zeit vorbei. Mit dem Projekt „Fernsehen“ habe sie sehr schöne und wertvolle Erfahrungen sammeln können. Die könne ihr niemand nehmen und bleiben in ihren Erinnerungen haften. Sie habe aufgestellte Frauen kennen gelernt und hoffe, dass der Kontakt zu diesen auch in Zukunft bestehen bleibe. Einer der schönsten Momente sei gewesen, als die sechs Landfrauen mit dem Postauto bei ihr zugefahren seien. Da sei sie das einzige Mal so richtig nervös gewesen. Gefreut habe sie sich über das Public Viewing im „Bären“ Schlatt, bei dem sie die Unterstützung der Bevölkerung so richtig gespürt habe. Als sehr schön bezeichnet Erna Köfer, dass die Familie in dieser Zeit stets hinter ihr gestanden ist. Das sei ihr sehr wichtig gewesen und habe sie geschätzt. Die vier Töchter Simone, Jacqueline, Alexandra und Lorena sowie Ehemann Dieter waren am Samstag vor Ort dabei und freuten sich mit „dä Schache-Erna“ über den dritten Platz, der mit einem Migros-Einkaufsgutschein in der Höhe von 3000 Franken belohnt wurde.

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