Schaukäserei: Erlebniswert steigern

Die Genossenschaft Appenzeller Schaukäserei investiert in die Umwelt und will die Wertschöpfung des Schaubereichs erhöhen, wie sie an der heutigen Generalversammlung bekanntgab.

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Die Appenzeller Schaukäserei hat im vergangenen Jahr 7,39 Mio. kg Milch verarbeitet. Das sind 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Um 6,68 Prozent zugenommen hat die Produktion von Appenzeller Bio. Die Käsequalität war gemäss Geschäftsbericht auf sehr hohem Niveau. Der neue Milchtank und die Reorganisation der Milchsammlung haben sich bewährt. 2014 sind weitere Investitionen geplant. Im Vordergrund steht die Erneuerung der Wende-Abtropfzellen. Ein Gewinn für die Umwelt: Der geringere Reinigungsmittelverbrauch reduziert die Abwasserbelastung und die Wärmerückgewinnung verringert den Heizölverbrauch. Zudem plant die Appenzeller Schaukäserei mit der Gemeinde einen Holzschnitzel-Heizungsverbund, wie Genossenschaftspräsident Hans Ruckstuhl an der Generalversammlung ankündigte.
Das Restaurant konnte seinen Umsatz leicht erhöhen. Der Shop und der Liegenschaftsbereich schlossen ebenfalls positiv ab.
Mit jährlich über 1200 Führungen und 286’000 Besuchern hat die Appenzeller Schaukäserei in Sachen Auftritt und Events eine Spitzenposition errungen. Allerdings belastete der nicht kostenpflichtige Schaubereich trotz Werbebeiträgen der Sortenorganisation Appenzeller Käse auch im vergangenen Jahr die allgemeine Rechnung der Schaukäserei. Sie schliesst mit einem Jahresverlust von 49’915 Franken ab.
Um die Wertschöpfung zu erhöhen, gelte es den Erlebniswert des Schaubereichs zu steigern. Dieses Fazit zog der Verwaltungsrat an einer ausserordentlichen Strategiesitzung im letzten August.

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