Rudi wartet schon auf den Sieger

In knapp drei Monaten versammeln sich die Schwinger wieder zum Bergklassiker auf der Schwägalp. Auch beim diesjährigen Schwägalp-Schwinget am 18. August 2024 dürfen sich die 90 teilnehmenden Schwinger auf fünf begehrte Lebendpreise freuen.

  • Der Stier Rudi mit dem Züchter und Besitzer Reto Brander. Gespendet wird er von der Migros. (Bilder: zVg / Lorenz Reifler)

    Der Stier Rudi mit dem Züchter und Besitzer Reto Brander. Gespendet wird er von der Migros. (Bilder: zVg / Lorenz Reifler)

  • Das Rind Erika mit dem Züchter und Besitzer Walter Pfändler. Gespendet wird es von der «Küng Stapler AG».

    Das Rind Erika mit dem Züchter und Besitzer Walter Pfändler. Gespendet wird es von der «Küng Stapler AG».

  • Das Rind Bella mit dem Züchter und Besitzer Gustav Schmid. Gespendet wird es von der «Hug Bau Felben AG».

    Das Rind Bella mit dem Züchter und Besitzer Gustav Schmid. Gespendet wird es von der «Hug Bau Felben AG».

  • Das Wagyu-Rind Ami Rings vom Aufzuchtbetrieb von Christian Lieberherr. Besitzerin ist die «Wagyu SwissBeef AG». Gespendet wird es von der «Edelweiss Fenster AG».

    Das Wagyu-Rind Ami Rings vom Aufzuchtbetrieb von Christian Lieberherr. Besitzerin ist die «Wagyu SwissBeef AG». Gespendet wird es von der «Edelweiss Fenster AG».

  • Das Stutenfohlen Nayati vom Fribyhof. Es gehört dem Züchter Toni Weibel. Gespendet wird es von der «Agroos Personal AG».

    Das Stutenfohlen Nayati vom Fribyhof. Es gehört dem Züchter Toni Weibel. Gespendet wird es von der «Agroos Personal AG».

Wer den prestigeträchtigen Titel des Schwägalp-Siegers 2024 erringen wird, ist noch offen. Bereits jetzt steht jedoch fest, wer den Sieger erwartet: Rudi, der Zuchtstier. Der «starke Kerl» aus Krummenau, geboren am 13. September 2021, gehört dem Züchter und Besitzer Reto Brander und wird von der Migros gespendet. Neben Rudi warten auch die Zuchtrinder Erika und Bella sowie das Fohlen Nayati vom Fribyhof auf die nächstplatzierten Schwinger. In diesem Jahr gibt es bei den Lebendpreisen im Übrigen eine Besonderheit: Zum ersten Mal wird auch ein Wagyu-Rind namens Ami Rings unter den Preisen sein.

Ein Sportevent ohne freiwillige Helferinnen und Helfer wäre undenkbar. Das gilt auch für den Schwägalp-Schwinget, der am Fuss des Säntis vom Appenzeller Kantonalschwingerverband und dem Toggenburger Schwingerverband organisiert wird. Beide Verbände umfassen jeweils vier Schwingklubs, die aktiv in die Organisation eingebunden sind. Zusätzlich kann das Organisationskomitee auf zahlreiche weitere Helfervereine zählen. Insgesamt werden rund 9000 Helferstunden geleistet, verteilt auf etwa 1400 Schichten.

Die Schwingklubs sind bereits in der Aufbau- und Abbauphase involviert, während die weiteren Helfervereine den Festtag selbst unterstützen. Die meisten Einsatzstunden entfallen auf das Ressort Bau und Festwirtschaft, das bis zu 80 Prozent der Helferstunden beansprucht. Das Bauteam beginnt zehn Tage vor dem Event mit dem Aufbau der Arena. Dank des Status als «Anlass von nationaler Bedeutung» kann das OK auch auf die Unterstützung der Schweizer Armee und des Zivilschutzes zählen. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn am Montagabend nach dem Fest alles aufgeräumt ist und nichts mehr an das Schwingfest erinnert. Das OK-Team des Schwägalp-Schwingets schätzt den unermüdlichen Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer sehr.

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