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Roman Signer begeistert das Publikum

Seit 20 Jahren gibt es das Hof Weissbad, ein junges Unternehmen mit einer überdurchschnittlichen Erfolgsgeschichte. Am Freitagabend wurde das Jubiläum spektakulär begangen: Roman Signer liess es tropfen und krachen.

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Der Appenzeller Aktionskünstler Roman Signer rief und vermutlich etwa 300 Kunstbegeisterte kamen. Es regnete, war fast tropisch feucht in Glandenstein, als ein unbekanntes und doch irgendwie vertraut tönendes Geräusch über dem Wald zu hören war. Ein Helikopter rauschte an, daran ein Seil mit Wasserbehälter und flugs wurde eine Scheune en miniature, obwohl sie gar nicht brannte, erfolgreich gelöscht. Gleichzeitig hantierte der Künstler auf der anderen Seite herum. Das Ah und Oh der Zuschauer nach der ersten Aktion war bereits verklungen,  als es nochmals unerwartet krachte, eine Rakete gegen den Himmel stieg und ein rotes Band nach sich zog. Roman Signers Aktionen sind Skulpturen auf Zeit, poetische Bilder, die sich der Erinnerung einprägen. Auf Dauer angelegt hingegen ist der Brunnen im Park des Hof Weissbad, der ebenfalls mit lautem Getöse enthüllt wurde. Im Dunst und Regen kam ein elegantes, filigranes Gerüst zum Vorschein, auf dem das Wasser von Tableau zu Tableau herunterfloss: ein ästhetisches Meisterwerk. Bereichert wurde der Abend mit kurzen, aber interessanten, kunsttheoretischen Ausführungen von Ines Goldbach, die das Kunstmuseum Baselland leitet. Und Landammann Roland Inauen überzeugte als begnadeter Erzähler einmal mehr mit seinen witzigen, mit zahlreichen Anekdoten gespickten Vortrag über die Geschichte von Glandenstein, eine Geschichte über erfreuliche Badefreuden und weniger erfreuliche Moralapostel.      

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