Rekordteilnahme am Sommertreff

Der Sommertreff ist bei den Appenzeller Turnerinnen und Turner 50 plus (ATT 50+) ein sehr beliebter Anlass. 48 gutgelaunte Mitglieder trafen sich diesmal im Dorfzentrum von Wald.

Der vom Vorstand organisierte Nachmittag enthält jeweils eine Wanderung zwischen einer und zwei Stunden und einen gemütlichen Teil an einem schönen Ort im Appenzellerland, welcher auch für die Nichtwanderer problemlos erreichbar ist.

Nach der Begrüssung durch die Organisatorinnen Elsbeth Zigerlig und Heidi Steiner ging es gleich los mit der Wanderung «rond om Wald». Beim Sportplatz genossen die Teilnehmenden eine Pause, in welcher ihnen zur Stärkung kühle Getränke und feiner Speck-Zopf serviert wurde. Danach wurden in vier Gruppen an altersgerechten Geschicklichkeits-Stafetten um Punkte, Ruhm und Ehre gekämpft. Der Ehrgeiz packte die Sportler und mit lautstarken Anfeuerungen mussten Ping Pong-Bälle in Eierkartons geworfen werden oder ein Fingerhut wurde jeweils mit einem Trinkhalm an die nebenstehende Person übergeben und musste möglichst schnell wieder bei der Startperson sein. Da die Medaillen nicht rechtzeitig geliefert wurden, wurde eine feine Appenzeller Spezialität an das Siegerteam verteilt.

Danach marschierte die Turnerschar bergwärts Richtung Hirschen. Dort wurden sie von weiteren direkt angereisten Turnerinnen und Turnern begrüsst. Bei geselligem Zusammensein und manchem Schwatz über vergangene Turnerzeiten genossen die insgesamt 73 Frauen und Männer einen gemütlichen Nachmittag. Der Präsident Reto Rohner freute sich über die neue Rekordteilnehmerzahl am Sommertreff und bedankte sich bei Elsbeth und Heidi für die tadellose Organisation des diesjährigen Sommertreffs. Er würde sich freuen, wenn das Vorstands-Ziel von über 500 Mitglieder demnächst erreicht wird. Der Jahresmitgliederbeitrag von 15 Franken fliesst zu einem grossen Teil direkt der Turnjugend des Appenzellischen Turnverbandes (ATV) zu.

Zwischen dem Essen wurde die Gesellschaft von urchigen Klängen von Lorenz Schefer am Hackbrett und seinem Sohn Linus am Schwyzerörgeli verwöhnt. Es wurde mitgesungen und wie bei einem Turnfest eifrig getanzt. Gegen Abend machten sich die Appenzeller Turnerinnen und Turner wieder auf den Nachhauseweg.

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