Rekordjahr am Kronberg

Die Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG (LJK AG) kann nach Abschluss des Geschäftsjahres 2021 mehrere Rekorde verzeichnen. Mit einem Umsatz von rund 5,6 Millionen Franken und einem Ebitda von über einer Million Franken erlebte der Familien- und Freizeitberg im Appenzellerland das finanziell erfolgreichste Geschäftsjahr seit der Gründung.

  • Zipline-Park und Märliwelt trugen zur positiven Entwicklung bei. (Bild: zVg)

    Zipline-Park und Märliwelt trugen zur positiven Entwicklung bei. (Bild: zVg)

Mit der Eröffnung der neuen Freizeitanlagen im August 2020 wurde die Attraktivität des Gesamtangebots am Kronberg entscheidend gesteigert. Die Umsetzung der durch den Verwaltungsrat lancierten «Strategie 2025» trägt weiter Früchte. Im Zentrum der positiven Entwicklung steht die Erlebniswelt mit dem Zipline-Park und der Märliwelt. Diese bilden die ideale Ergänzung zu den vorhandenen Anlagen im Tal mit den Gratis-Kinderspielplätzen, dem Talrestaurant sowie der Bobbahn. Diese verzeichnete durch die Kombination mit den weiteren Angeboten eine Rekordfrequenz (178’423).

Durch Pandemie beeinflusst

Das Geschäftsjahr 2021 ist zudem durch die eingeschränkte Reisetätigkeit infolge der Pandemie beeinflusst worden. Die hohen Buchungszahlen in der Appenzeller Hotellerie brachten insbesondere im Sommer und Herbst zusätzliche Gäste aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland ins Jakobsbad. Dem gegenüber standen die Beschränkungen in der Gastronomie und bei der Kapazität der Luftseilbahnkabinen, welche zu Beginn des Jahres die Umsätze beträchtlich schmälerten.

Luftseilbahn und Gastronomie erholen sich

In der Summe resultiert 2021 für die LJK AG ein Rekordjahr mit einem Gesamtumsatz von rund 5,6 Millionen Franken (+20 Prozent im Fünfjahresvergleich). Mit einem Ebitda von 1,04 Millionen Franken verbucht das Unternehmen erstmals seit der Gründung 1964 einen Ertrag über der Marke von einer Million Schweizer Franken. Die positive Entwicklung des Unternehmens zeigt sich auch anhand der Entwicklungen in den Bereichen Luftseilbahn und Gastronomie, die sich nach dem kompletten Lockdown 2020 stetig erholen. Bei der Luftseilbahn resultierte 2021 mit 150’934 eine Gesamtfrequenz, welche sich wieder dem Niveau im Fünfjahresvergleich nähert. Dasselbe gilt für die beiden Restaurants auf dem Berg und im Tal. Durch die hohe Anzahl an Gästen bei den Freizeitaktivitäten profitierte insbesondere das Talrestaurant mit einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von über 60 Prozent.

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