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«Reini Närvesach» mit den isaz-Theaterleuten

«isaz-Theater» - dieser Name ist Programm. Die Leute der unvergleichlichen Truppe ernteten zum Abschluss ihrer erst dritten Aufführungsserie erneut riesigen Applaus.

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Vom «isaz-Theater» darf man Überraschungen erwarten. Eine vertrackte Story. Verblüffende Wendungen. Eine interessante Komödie ohnehin. Die Theaterleute, die ihre Rollen intensiv leben, haben auch mit ihrem erst dritten Stück ihres noch jungen Schauspielerdaseins einen Vollerfolg an mehreren Abenden erzielt. Es war «reini Närvesach».

Die Besucher, pro Abend jeweils etwa 200, sind sich die Begrüssungen durch den isaz-Präsidenten Ruedi Herzig nachgerade gewohnt. Die alten Hasen darunter kugelten sich schon vor Lachen bei seiner Ankündigung, es gebe dann in der Pause überraschenderweise Wienerli. (Man weiss doch, dass es in der Pause immer Wienerli gibt). Nur diesmal gab es als kulinarische Überraschung auch noch Gulasch- oder Gerstensuppe.

Die Handlung spielte dann in einem liebevoll ausgestatteten Wohnzimmer, in dem es bereits in der ersten Minute zu heiteren Überraschungen kommen sollte. Das Stück verkompliziert sich, indem Mutter, Schwiegermutter, Putzfrau, Tante, ja alle Akteure zu Komplikationen, Missverständnissen und Fehlinterpretationen beitragen.Ein heilloses Durcheinander, eine schnelle Abfolge der Szenenauftritte, bravourös gespielt, liessen kaum Zeit, die Lachtränen zwischen den einzelnen Szenen zu trocknen. Die Zuschauer waren hin und her gerissen zwischen Zuneigung zum Tolpatsch, dem Mitleid mit dem von seiner lieben Ehefrau jederzeit gepiesackten Ehefrau, dem Erbarmen mit der Schwiegertochter und freuten sich an den vielen absehbaren Fettnäpfchen, in die garantiert der und jener Akteure unweigerlich hüpfte.

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