Regierungsrat legt Prämienverbilligung für 2024 fest

An der Dezembersitzung hat der Ausserrhoder Kantonsrat im Rahmen des Voranschlags 2024 für die Prämienverbilligung in der Krankenversicherung 36,86 Millionen Franken genehmigt. Das sind rund 2,6 Millionen Franken mehr als im vergangenen Jahr.

  • (Symbolbild: Bigstock)

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Davon bezahlt der Bund 20,92 Millionen Franken; 15,94 Millionen Franken übernimmt der Kanton, wie die Kantonskanzlei mitteilte.

Nach den Vorgaben des Bundes müssen die Prämien für Kinder zu 80 Prozent verbilligt werden. Für die jungen Erwachsenen in Ausbildung hat der Regierungsrat entschieden, die Prämien um 50  Prozent zu verbilligen. Der Kinderabzug wird bei 2000 Franken belassen. Die herabgesetzten Obergrenzen beim Vermögen um 20  Prozent und die Anpassungen beim Einkommen werden hingegen beibehalten. Der Selbstbehalt wird auf 34  Prozent festgelegt. Damit soll mit den vom Kantonsrat bewilligten Mitteln ein möglichst grosser Anteil von Personen in Ausserrhoden Prämienverbilligung erhalten.

Personen, die mutmasslich Anspruch auf eine Prämienverbilligung haben, werden von den Sozialversicherungen Appenzell Ausserrhoden angeschrieben. Ein Antrag auf Prämienverbilligung ist bis spätestens 31. März 2024 möglich. Weitere Informationen zur Prämienverbilligung finden sich auf www.sovar.ch.

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