Reform der Staatsleitung wird konkret

Am Mittwochvormittag lud der Ausserrhoder Regierungsrat zur Medienkonferenz. Er schickt die Staatsleitungsreform in die Vernehmlassung bis zum 14. September.

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Am 18. Mai hat der Ausserrhoder Souverän an der Urne einer Reduktion von sieben auf fünf Regierungsräte zugestimmt. Sie werden künftig im Vollamt angestellt sein und müssen ihre Arbeitskraft vollumfänglich ihrer Amtstätigkeit widmen. Die Reorganisation bedeutet eine Umstrukturierung der gesamten Verwaltung, denn in naher Zukunft dürfen nur mehr fünf Departemente existieren. Gestärkt wird einerseits die Kantonskanzlei, die gemeinsam mit dem Departement «Finanzen» alle Querschnittsaufgaben wahrnehmen wird. Die Kultur wird dem Bildungsdepartement unterstellt, und unter dem Titel «Bau und Wirtschaft» werden die grossen Themen Wirtschaft und Arbeit, Land- und Forstwirtschaft, Regionalentwicklung, Tiefbau sowie Umwelt und Energie zusammengeführt.

Ab Beginn der neuen Amtszeit per 1. Juni 2015 sind nur mehr fünf Regierungsräte im Amt. Das revidierte Organisationsgesetz soll per 1.1.2016 in Kraft sein, sofern kein Referendum ergriffen wird.

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