Referenztarife 2024 für Spitalleistungen festgelegt

Wie die Standeskommission mitteilt, hat sie die Referenztarife für ausserkantonale stationäre Spitalbehandlungen in den Bereichen Akutsomatik, Psychiatrie und Rehabilitation für das 2024 festgelegt.

  • (Symbolbild: Bigstock)

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Für die Gewährleistung der stationären Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erlässt jeder Kanton eine Spitalliste. Für Behandlungen in Institutionen, die auf der Spitalliste aufgeführt sind, werden die versicherten Leistungen unter Anrechnung der Franchise und des Selbstbehalts der Versicherten durch die Krankenversicherung und den Wohnsitzkanton abgedeckt. Bei einer freiwilligen stationären Behandlung in einem Spital, das nicht auf der Spitalliste des Wohnsitzkantons steht, erfolgt demgegenüber lediglich eine Vergütung im Rahmen des festgelegten Referenztarifs. Dieser wird auf der Grundlage der Kosten einer entsprechenden Behandlung in einem Listenspital des Wohnsitzkantons festgesetzt. Liegt der Referenztarif tiefer als der Tarif des behandelnden Spitals, muss die behandelte Person die Tarifdifferenz selbst tragen, sofern sie dafür keine private Zusatzversicherung hat.

Die Standeskommission legt die Referenztarife praxisgemäss so fest, dass dafür die tiefsten Tarife für die betreffende Behandlung in einer auf der Spitalliste des Kantons Appenzell Innerrhodenaufgeführten Institution herangezogen wird. Nach diesem Kriterium wurden die Referenztarife für ausserkantonale stationäre Behandlungen im Jahr 2024 in den Bereichen Akutsomatik, Psychiatrie und Rehabilitation festgelegt. Sie gelten ab dem 1. Januar 2024 und können unter www.ai.ch/spitallisten eingesehen werden.

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